(BFP) Die Deutsche Börse ist Partner der Innovationskonferenz DLD Campus, die erstmals am 21. Juni 2017 an der Universität Bayreuth stattfindet. Ziel der geplanten Konferenzreihe ist es, aktuelle Trends und Entwicklungen der Digitalisierung jenseits von Ballungszentren in verschiedenen Teilen Deutschlands zu präsentieren und damit gezielt Unternehmen in der jeweiligen Region anzusprechen. DLD Campus bringt am Veranstaltungsort den ansässigen Mittelstand, Start-ups und Wachstumsunternehmen, Vertreter aus Politik und Wissenschaft und Studierende der gastgebenden Universität zusammen. Organisator ist die internationale Konferenz- und Innovationsplattform Digital Life Design (DLD). Neben der Deutschen Börse unterstützt auch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ die Konferenzreihe.„DLD Campus…
(BFP) Der Vorstand der FDP Hessen hat im Rahmen seiner Sitzung am Samstag in Nieder-Eschbach einen Beschluss gegen die Einführung einer Obergrenze für Bargeldzahlungen und die Abschaffung des 500-Euro-Scheins gefasst. Hierzu erklärt die Generalsekretärin der FDP-Hessen Bettina STARK-WATZINGER: „Die Bezahlung mit Bargeld ist aus unserer Sicht ein Stück gelebte Freiheit. Daher lehnen wir die Pläne der Großen Koalition zur Einführung einer Obergrenze für Bargeldzahlungen, die nichts anderes als den Einstieg in ein Bargeldverbot bedeuten, nachdrücklich ab. Transaktionen über 15.000 Euro unterliegen schon heute der Kontrolle nach der Meldepflicht des Geldwäschegesetzes. Mit den digitalen Währungen gibt es heute bereits andere einfachere…
(BFP) „Wer eine Waschmaschine kauft möchte in der Regel seine Wäsche waschen, nicht Geld. Wer einen neuen Fernseher kauft möchte damit vielleicht Krimis gucken, nicht aber selber kriminell werden und Steuern hinterziehen. Verbrauchern und Handel sollten wir keine neuen bürokratischen Fesseln anlegen, wenn sie ihrem ganz normalen Alltagsgeschäft nachgehen. Beim Shoppen haben Bürgerinnen und Bürger ihre Steueridentifikationsnummer garantiert nicht zur Hand und das sollten sie auch zukünftig nicht haben müssen“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. „Steuerkriminalität bekämpfen wir konsequent. Mit dem Panama Papers-Gesetz werden schnell Konsequenzen aus den Enthüllungen gezogen. Der Staat schafft Regelungen, damit Briefkastenfirmen nicht länger unter…
(BFP) Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihr Anleihekaufprogramm trotz des starken EU-weiten Wirtschaftswachstums fortzuführen, hat die Hoffnungen am Markt auf eine baldige Zinssteigerung gedämpft. Die lockere Geldpolitik wirkt sich auf die Realwirtschaft aus und ist auch im Nachhandelsbereich spürbar. „Das Quantitative Easing (QE)-Programm hat merkliche Folgen für die Wertpapierfinanzierungsbranche, insbesondere im Hinblick auf die zu erfüllenden Kapitalanforderungen und das Risikomanagement,“ sagt Philippe Seyll, Co-CEO bei Clearstream Banking S.A., bei der Veröffentlichung der Clearstream-Monatszahlen. In den letzten Jahren hat das Anleihekaufprogramm der EZB durch den Aufkauf von Staatsanleihen am Markt das Volumen der für die Leihe verfügbaren qualitativ hochwertigen liquiden…
(BFP) Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg gegenüber dem dritten Quartal 2016 spürbar um 98 Mrd € oder 1,8 % und belief sich zum Ende des vierten Quartals auf 5 586 Mrd €. Zum Anstieg trugen kräftige Bewertungsgewinne in Höhe von gut 53 Mrd € beim gehaltenen Geldvermögen bei, darunter insbesondere bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds. Die auf Transaktionen beruhende Geldvermögensbildung fiel ähnlich kräftig aus wie in den beiden Vorquartalen und belief sich auf etwa 45 Mrd €. Der beobachtete Aufwärtstrend der vergangenen drei Jahre schwächte sich damit jedoch etwas ab. Die bereits seit einiger Zeit vorherrschende Präferenz für…
(BFP) Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland hat heute in Wiesbaden die aktuellen Zahlen zu den in Hessen eingegangenen Selbstanzeigen zu Kapitalanlagen in der Schweiz vorgestellt. „Im Vergleich zum Dezember des vorangegangenen Jahres ist im Monat Januar ein Anstieg der eingegangenen Anzeigen zu beobachten. Auf die 14 Selbstanzeigen zu Jahresbeginn folgte im Februar allerdings ein Absinken auf vier Selbstanzeigen. Dafür sind die für den Monat Februar vorläufig festgesetzten Mehrsteuern mit rund 3,4 Millionen Euro vergleichsweise hoch“, berichtete die Finanzstaatssekretärin. Sie erklärte weiter: „Das Instrument der Selbstanzeige bewährt sich nach wie vor – auch wenn die Anzahl der eingegangenen Selbstanzeigen im ersten…
(BFP) Das Europäische Transaktionsregister REGIS-TR wurde von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA am 1. April 2017 formell anerkannt. REGIS-TR ist somit offiziell ein ausländisches Transaktionsregister in der Schweiz und ermöglicht es Marktteilnehmern, ihre Meldepflichten für Transaktionen gemäß Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) zu erfüllen. Den Richtlinien entsprechend, beginnt die Meldung über das Transaktionsregister am 1. Oktober 2017 mit einem stufenweisen Ansatz auf Basis der Klassifizierung der Kontrahenten. Das Finanzmarktinfrastrukturgesetz FinfraG soll den Handel mit Derivaten in der Schweiz regulieren. Das Gesetz knüpft an die EMIR-Verordnung der EU sowie an den US-amerikanischen Dodd-Frank Act an.REGIS-TR ist das führende europäische Transaktionsregister für EMIR-Meldungen. Durch die Einbindung…
(BFP) Die Deutsche Bundesbank gibt ab Dienstag die neuen 50-Euro-Banknoten aus. Nach den 5-, 10- und 20-Euro-Scheinen kommt damit die vierte Stückelung der so genannten Europa-Serie in Deutschland in den Umlauf. Die 50-Euro-Banknote ist mit einem Anteil von 46 Prozent bei der Stückzahl und 41 Prozent beim Wert die wichtigste Euro-Banknote. Auffälligstes Sicherheitsmerkmal der neuen Banknoten ist wie bei den anderen Stückelungen dieser Serie die Smaragdzahl. Als zentrales Charakteristikum ist die mythologische Figur "Europa" im Wasserzeichen und Hologramm erkennbar. Die neue 50-Euro-Banknote enthält daneben als neues Sicherheitsmerkmal ein Fenster mit Porträt-Hologramm. "Dieses innovative Sicherheitsmerkmal, das erstmals in den neuen 20-Euro-Schein…
(BFP) Die deutschen Staatsschulden in der Abgrenzung des Maastricht-Vertrages sanken im vergangenen Jahr um 18 Mrd € und beliefen sich zum Jahresende auf rund 2,140 Billionen €. Gegenüber ihrem Höchststand im Jahr 2012 gingen die Staatsschulden damit um 65 Mrd € zurück. Die Schuldenquote, das heißt der Schuldenstand in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP), sank gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozentpunkte auf 68,3 % – überwiegend aufgrund des nominalen BIP-Wachstums. Die Schuldenquote lag damit deutlich unter dem Höchststand von 81% aus dem Jahr 2010. Sie übersteigt aber die reguläre Obergrenze des Maastricht-Vertrags von 60% immer noch deutlich. Der Schuldenabbau im…
(BFP) Die EU-Kommission hat heute den Zusammenschluss der Deutschen Börse in Frankfurt mit der London Stock Exchange (LSE) endgültig untersagt. Hauptgrund dafür ist, dass die LSE bestimmte Auflagen nicht erfüllen wollte, welche die Kommission ihr als Voraussetzung für eine Genehmigung auferlegt hatte. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und der SPD in Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, bezeichnete die geplatzte Fusion der Börsen als „Scheitern mit Ansage“. Schon länger habe sich angedeutet, dass der Zusammenschluss vor allem politisch schlecht vorbereitet gewesen sein. „Es ist richtig, wenn sich die Deutsche Börse international nach einem ebenbürtigen Partner umschaut“, sagte Schäfer-Gümbel am Mittwoch in…
(BFP) Die GRÜNEN im Hessischen Landtag sehen die Entscheidung EU-Kommission, die geplante Fusion der Deutsche Börse AG in Frankfurt mit der London Stock Exchange (LSE) zu untersagen, als folgerichtige Entscheidung. „Es ist bezeichnend, dass die Entscheidung just an dem Tag verkündet wird, an dem Großbritannien sein Austrittsgesuch aus der Europäischen Union einreicht“, erklärt Kai Klose, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Wir GRÜNE haben die Fusion in der geplanten Form stets aus einer ganzen Reihe von Gründen sehr skeptisch gesehen – mit der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, waren diese Zweifel deutlich gewachsen. Wie frühere Anläufe…
(BFP) Die neue Bauland-Offensive Hessen GmbH ist nach Ansicht der GRÜNEN im Landtag ein sinnvoller und guter Beitrag, um Kommunen bei der Entwicklung von Flächen für bezahlbaren Wohnraum zu unterstützen. „Die Wohnungsbauoffensive des Landes Hessen ist im vollen Gange. Jetzt wird eine weitere gute Idee der Allianz für Wohnen umgesetzt, um Bauland zu mobilisieren. Die neu gegründete Bauland-Offensive unterstützt insbesondere Kommunen, die wenig Personal und Ressourcen haben, um Flächen bis zur Baureife zu entwickeln. Das ist sehr hilfreich“, so Martina Feldmayer, Sprecherin für Wohnungsbau der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Die GRÜNEN betonen, dass die zahlreichen Maßnahmen…
(BFP) „Die Freien Demokraten begrüßen ausdrücklich die Baulandoffensive von Nassauischer Heimstätte und Hessischer Landgesellschaft. Erst in der vergangenen Woche hatten wir in der Plenardebatte zum Wohnungsbau die Forderung nach einer Unterstützung der Kommunen bei der Entwicklung und Erschließung von Bauland erneuert. Denn die Erschließung und Entwicklung von Bauland ist unserer Ansicht nach aktuell das größte Hemmnis beim Wohnungsbau“, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jürgen LENDERS. Lenders weiter: „Die Nutzung der Expertise von NH und HLG ist sinnvoll und kann einen wichtigen Beitrag leisten, mehr Wohnraum zu schaffen. Denn nur ein höheres Angebot beim Wohnraum wird auch einen Effekt auf…
(BFP) Zur heute vorgestellten Bauland-Offensive erklärte der Wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar: „Angesichts des hervorragenden Förderangebotes des Landes und niedrigen Zinsen bei konstant hoher Nachfrage haben wir gute Voraussetzungen für den Wohnungsbau, gerade im Ballungsraum. Wir sehen aber einen Engpass bei der ausreichenden Bereitstellung von Bauland durch die Kommunen. Mit der Baulandoffensive will das Land - auch als Dienstleister für Kommunen - helfen, Investitionshürden abzubauen. Wir werden Kommunen beraten und bei der Ausweisung von geeigneten Bauflächen unterstützen, wo dies gewünscht ist. Es ist richtig, dass man dabei auf erfahrene Kräfte in der landeseigenen Nassauischen Heimstätte (NH) und der…
(BFP) „Herzlichen Glückwunsch an Hessens Kommunen! Erstmals seit acht Jahren ist es ihnen 2016 wieder gelungen, einen Finanzierungsüberschuss zu erzielen. Unsere Landkreise, Städte und Gemeinden waren zusammen mit 305 Millionen Euro im Plus. Die Kommunen kommen bei der Konsolidierung ihrer Haushalte schnellen Schritts voran“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. Er kommentierte die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes zu den Finanzierungssalden der hessischen Kommunen. „Die Zahlen und die Aufholjagd der vergangenen Jahre sprechen eine deutliche Sprache: Die Anstrengungen vieler Kommunen zahlen sich aus. Ob mit unserer Hilfe unter dem Schutzschirm, allein aus eigener Kraft oder natürlich auch dank sehr guter…