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LKW Finanzierung

LKW Finanzierung

Als Transportunternehmer ist es entscheidend, den Fuhrpark immer auf dem neuesten Stand zu halten. Steigende Sicherheitsanforderungen, neue Modelle und der wachsende Bedarf an LKW-Transporten sorgen dafür, dass eine LKW Finanzierung früher oder später notwendig wird. Wir informieren Sie darüber, welche Möglichkeiten Sie haben und worauf Sie achten sollten.

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Inhaltsverzeichnis

Grundlage: Diese Möglichkeiten haben Sie als Unternehmer

Unternehmen haben bei der LKW-Finanzierung die Wahl zwischen drei Wegen, die sich alle durch unterschiedliche Vor- und Nachteile auszeichnen. Zu den wichtigsten Kriterien, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten, gehören: die voraussichtliche Abnutzung, das monatliche Budget und der Bedarf nach Innovationen. Tarife und zusätzliche Informationen finden Sie hier.

Klassisches Darlehen: Das Urgestein der LKW Finanzierung

Beim klassischen Kredit wird der Kaufpreis des LKW auf mehrere Jahre verteilt und in monatlichen oder jährlichen Raten, jeweils zuzüglich Zinsen, an den Verkäufer zurückgezahlt. Der Vorteil beim Darlehen liegt vor allem darin, dass Sie am Ende der Laufzeit (mit Zahlung der letzten Rate) Eigentümer des Lastwagens werden. Allerdings bringt diese Form der Finanzierung auch einen entscheidenden Nachteil mit sich: Durch die feste Vertragsbindung über mehrere Jahre geht ein Großteil der Spontanität verloren. Sie können also nicht auf kurzfristige Veränderungen reagieren. Benötigen Sie den finanzierten LKW etwa nicht mehr, müssen Sie den Firmenkredit trotzdem weiter an die Bank abzahlen. Damit wird es für die meisten Transportunternehmer unattraktiv.

Der Mietkauf: Vereinen Sie die Vorteile von Darlehen und Barkauf

Mit dem Abschluss eines Mietkaufvertrages verpflichten Sie sich zunächst dazu, den LKW über eine bestimmte Mindestzeit (zum Beispiel zwei Jahre) zu mieten. Ist diese Phase abgelaufen, haben Sie die Möglichkeit, die Nutzfahrzeuge wie Transporter und Co. zu kaufen. Entscheiden Sie sich für diese Option, werden die bisher gezahlten Mieten auf den Kaufpreis angerechnet. Sollten Sie sich gegen einen Kauf entscheiden, können Sie den LKW entweder weiter mieten oder ihn an den Verkäufer zurückgeben. Entscheiden Sie sich für die Rückgabe, kommt es auf den vertraglich vereinbarten Restwert des Fahrzeuges an. Entspricht der tatsächliche Wert dem im Vertrag, kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu. Ist der Lastwagen hingegen übermäßig verschlissen oder weißt andere Beschädigungen auf, müssen Sie oder Ihre Versicherung für die Differenz aufkommen.

Firmen- oder Gewerbeleasing: Die beste Lösung für Unternehmer

Geschäfts- oder Firmenleasing gehört zu den beliebtesten Lösungen für Transportunternehmer. Bei dieser Form der LKW-Finanzierung schließen Sie ebenfalls einen Mietvertrag mit dem Verkäufer oder auch Hersteller des Fahrzeuges ab. Sie entrichten eine monatliche Rate und dürfen im Gegenzug den LKW nutzen – zudem können Sie die Raten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Dies gilt auch für Selbstständige. Entscheidend beim Leasing ist, dass Sie bei der Rückgabe des LKW in den Genuss maximaler Flexibilität kommen. Benötigen Sie das derzeitige Modell nicht mehr oder wollen expandieren, tauschen Sie es einfach gegen den Nachfolger oder ein anderes Fahrzeug um. Beim Abschluss des Leasingvertrages geben Sie die jährliche Fahrleistung an. Nach ihr richtet sich die Höhe der Rate. Entspricht die tatsächliche Fahrleistung bei Rückgabe der vereinbarten Kilometerzahl, müssen Sie nicht nachzahlen. Liegt sie darüber, wird eine Entschädigung pro gefahrenem Kilometer fällig – und andersherum: Wurde der LKW weniger als vereinbart genutzt, erhalten Sie eine Teil Ihrer Raten zurück. Sie finden zahlreiche günstige Angebote off- und online. Praktisch jeder Hersteller, darunter Mercedes-Benz, ermöglicht Ihnen, durch Leasing Ihre Fahrzeuge zu finanzieren.