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Sparplan, ein Weg der Vermögensbildung

Sparplan, ein Weg der Vermögensbildung

Ein Sparplan definiert eine regelmäßig wiederkehrende Sparleistung, um ein bestimmtes Sparziel zu erreichen. Die zeitliche Abfolge bleibt wie die Höhe des Sparbetrags über einen befristeten oder unbefristeten Zeitraum unverändert. Je nach Sparplan sind zudem Sonderzahlungen möglich. Der Begriff Sparplan beinhaltet im Grunde alles, was mit regelmäßigen Sparleistungen in Zusammenhang steht.

Inhaltsverzeichnis

Banksparplan und Fondssparplan

Im Allgemeinen wird zwischen Banksparplan und Fondssparplan unterschieden, wobei der Teilbegriff Sparplan einen identischen Sachverhalt beschreibt. Lediglich das Ansparobjekt beziehungsweise der Anbieter variiert.

Was beinhaltet ein Banksparplan?

Ein Banksparplan beinhaltet eine Geldanlage bei einem Kreditinstitut. Meist werden Sparpläne bei Banken für die private Altersvorsorge oder eine Baufinanzierung abgeschlossen. Mittels monatlich festgelegter Beträge bespart der Kunde ein Bankprodukt. Diese Spareinlage des Kunden legt die Bank risikoarm an. Der Nachteil von Banksparplänen ist die eher geringe Rendite, der Vorteil die hohe Sicherheit. Um eine Sonderform des Sparplans bei einer Bank handelte es sich beim Bausparvertrag, bei dem eine Zinsanlage für eine Immobilienfinanzierung angespart wird.

Was ist ein Fondssparplan?

Fondssparpläne dienen dazu, mittels regelmäßiger Einzahlungen an einem erfolgreichen Investmentfonds zu partizipieren. Die Sparleistungen, also die regelmäßige Zahlung eines Geldbetrags, kann ohne eine vertragliche Bindung erbracht werden. Dabei kauft der Anleger entweder direkt an der Börse oder bei einer Fondsgesellschaft Anteilsscheine, häufig über eine Bank oder einen Vermögensberater. Aufbewahrt werden die Anteilsscheine in einem Wertpapierdepot.

Welche Sparpläne bieten Banken an?

Die ursprünglichen Sparpläne von Banken bezogen sich auf das Sparkonto. Im 21. Jahrhundert bieten Kreditinstitute ein etwas besser an die Zeit angepasstes Spektrum von Produkten an. Zu Auswahl stehen in der Regel Sparpläne für

  • Bausparverträge,
  • Fondssparpläne, das (sterbende) Produkt,
  • Prämiensparen, ein Sparplan den überwiegend Sparkassen anbieten,
  • Sparbuch und
  • vermögenswirksame Leistungen, die heute allerdings nicht mehr gefördert werden.

Prämiensparen, der Stachel im Fleisch der Sparkassen

Prämiensparpläne wurden und werden überwiegend von Sparkassen angeboten. Dabei bespart der Kunde einen Vertrag, der ihm beim Ablauf zusätzlich zu den Zinsen einen Bonus, die Prämie, garantiert. Gekündigt werden können Prämiensparverträge, wie das Sparbuch, mit einer Frist von drei Monaten. Im Falle einer vorzeitigen Auszahlung behält das Kreditinstitut Vorschusszinsen ein. In Anbetracht der Finanzkrise und in Zeiten sinkender Zinsmarschen gehen immer mehr Sparkassen dazu über, ihre Kunden aus den hoch verzinsten Sparverträgen heraus zu klagen.

Fondssparpläne, wer die Wahl hat, hat die Qual

Beabsichtigen Sie, in einen Fondssparplan zu investieren, müssen Sie sich zwischen einem oder mehreren Fonds entscheiden. Nicht jeder auf dem Markt angebotene Fonds eignet sich als Sparplan, so mancher Sparer verlor aufgrund einer Fehlentscheidung sein gesamtes Kapital. Besitzen Sie nicht die Kompetenz sicher einen Fonds zu wählen der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums Gewinne generiert oder zumindest nicht pleitegeht, sollten Sie auf das Wissen eines entsprechend geschulten Beraters zurückgreifen. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen den Fondskategorien

  • Aktienfonds,
  • Dachfonds,
  • Garantiefonds,
  • Indexfonds
  • Mischfonds oder
  • Rentenfonds

Es gibt eine mehr oder minder nahezu unüberschaubare Zahl von Fonds, die sich für die unterschiedlichsten Anlageziele anbieten. Je nach Fondsmanagement haben Sie die Möglichkeit, Ihr angespartes Vermögen von einem Fonds auf einen anderen zu übertragen.

Vorteile der Fondssparpläne

  • Bei einem Fondssparplan behalten Sie die Kontrolle darüber, in welchen Fonds Sie investieren.
  • Sie können den Sparplan jederzeit beenden oder die Einzahlungen ruhend stellen, ohne dass Ihnen durch Gebühren finanzielle Nachteile entstehen.
  • Banken und Fondsgesellschaften gewähren oftmals nach einer bestimmten Laufzeit des Fondssparplans erhebliche Nachlässe auf Ausgabeaufschläge.
  • Die meist langen Laufzeiten bei Sparplänen für Fonds sorgen in der Regel dafür, dass die Renditen deutlich höher ausfallen als bei den meisten anderen Geldanlagen. Allerdings ist das Risiko dementsprechend höher. Dennoch eignen sich Fondssparpläne besonders gut als Altersvorsorge.

Nachteile von Sparplänen für Fonds

  • Fonds weisen ein gewisses Kursrisiko auf, da die Werte der Anlagen schwanken. Garantiefonds könne dieses Risiko auf Kosten der Rendite teilweise kompensieren.
  • Eine eigenverantwortliche Fondsauswahl erfordert eine hohe Fachkompetenz, um nicht das Eigenkapital zu gefährden.
  • Zwischenzeitliche Kursverluste führen des Öfteren dazu, dass Anleger versuchen, ihren Sparplan vorzeitig aufzulösen. Da sie weitere Verluste befürchten, nehmen sie lieber einen Verlust in Kauf, um kein weiteres finanzielles Risiko einzugehen.
  • Anleger müssen sich selbst über die Entwicklung und Änderungen ihrer Fonds informieren, wie zum Beispiel Wertschwankungen, Ausschüttungen oder Managementwechsel.