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Finanzierung

Finanzierung

Eine Finanzierung ist oftmals die einzige Möglichkeit, um eine kostspielige Anschaffung machen zu können. Sie wird sowohl von Privatpersonen als auch Unternehmen häufig genutzt. Wir haben uns mit dem Thema nachstehend näher befasst.

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Inhaltsverzeichnis

Was fällt unter den Begriff Finanzierung?

In der Betriebswirtschaft versteht man unter der Bezeichnung Finanzierung das Bereitstellen von Kapital durch einen Dritten. Daneben gibt es die Eigenfinanzierung, auch Selbstfinanzierung oder Innenfinanzierung genannt. Zu den häufig genutzten Arten der Fremdfinanzierung zählen unter anderem

  • Dispositionskredite
  • Autokredite
  • Privatkredite
  • Unternehmerkredite
  • Kleinkredite
  • Baukredite
  • Onlinekredite

Auch die Bezeichnung Darlehen fällt häufig, im Alltag wird meist kein Unterschied zwischen diesem und einen Kredit gemacht: Umgangssprachlich wird, wenn es sich um höhere Beträge und längere Laufzeiten handelt, oft von einem Darlehen gesprochen. Umgekehrt kommt das Wort Kredit zur Anwendung, wenn es sich um niedrigere Summen und eine kürze Vertragsdauer handelt.

Wofür wird eine Finanzierung genutzt?

Im privaten Bereich steht die Finanzierung von Gebraucht- und Neuwagen in Deutschland an erster Stelle. Ein weiterer häufiger Grund für die Aufnahme von einem Kredit sind Kücheneinrichtungen und Möbel. Oft wird durch die Geldaufnahme auch ein bereits bestehender Ratenkredit abgelöst. Zur Finanzierung kommen weiterhin Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, der Ausgleich eines Dispokredits, Renovierungs- und Umzugskosten, Bekleidung und Urlaub infrage.

Unternehmen ist es nur selten möglich, ganz ohne fremde Hilfe in die Wirtschaftswelt einzusteigen. Gerade Start-ups erfordern anfangs hohe Investitionskosten. Allerdings wird ihnen die Aufnahme eines Kredites häufig erschwert, da sie noch keine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) oder eine Bilanz vorliegen haben. In diesem Fall ist es von Vorteil, beispielsweise einen Bürgen an der Seite zu haben. Alternativ müssen Jungunternehmer mit einer besonders erfolgversprechenden, gut ausgefeilten Geschäftsidee eine Bank überzeugen.

Verschiedene Arten von Finanzierung näher erklärt

In der vielfältigen Welt der Kredite ist es für Kunden nicht leicht, den Überblick zu behalten. Es gibt je nach Anbieter und Darlehensart große Unterschiede. Die Höhe der Zinsen, die Laufzeit und damit die Ratenhöhe sind individuell verschieden. Zurzeit liegt der Zinssatz äußerst niedrig, was immer mehr Menschen dazu verlockt, eine Finanzierung in Anspruch zu nehmen. Da dieser beispielsweise bei der Kontoüberziehung, dem sogenannten Dispositionskredit, deutlich höher liegt, ist diese Kreditform hingegen nicht mehr empfehlenswert. Wer die besten Konditionen für sich herausfinden möchte, nutzt am besten online einen Finanzierungsrechner. Grundvoraussetzung für Kredite und Co. ist fast immer eine Bonitätsprüfung, die in der Regel durch die Einholung einer Schufaauskunft erfolgt.

Privatkredit

Bereits die Bezeichnung Privatkredit lässt die Besonderheit desselben erkennen: Es handelt sich um ein Darlehen, das von einer natürlichen Person gewährt wird. Diese fungiert als Kreditgeber. Der Begriff soll verdeutlichen, dass keine gewerbliche Gesellschaft dahinter steht. Am häufigsten werden Privatkredite von Freunden, Verwandten, Bekannten oder Kollegen vergeben. In der Regel besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kreditnehmer und -geber. Von Vorteil ist, dass man sich die Rolle als Bittsteller bei einer Bank oder Sparkasse erspart. Es besteht außerdem die Möglichkeit, über Online-Kreditbörsen mit anderen Privatleuten in Kontakt zu kommen. Wer über ein unregelmäßiges Einkommen verfügt oder ein eher außergewöhnliches Finanzierungsvorhaben beabsichtigt, kann dort an der richtigen Stelle sein.

Unternehmerkredit

Der Unternehmerkredit wurde speziell für Selbstständige und Existenzgründer konzipiert. Das beabsichtigte Projekt wird vom Geldgeber geprüft, die Darlehenssumme individuell vereinbart. Beispielsweise die KfW Bank bietet attraktive Zinsen für Jungunternehmer an. Ihr Ziel ist es, mittelständischen Unternehmern und Existenzgründern eine optimale Förderung anzubieten. Die Kreditsumme ist auf 10 Millionen Euro begrenzt. Wer das Geld für Investitionen einsetzen möchte, erhält die Garantie auf eine Haftungsfreistellung von 50 Prozent. Zu den Grundvoraussetzungen für die Bewilligung eines Unternehmerkredits zählt der glaubhafte Nachweis, dass fachliche und kaufmännische Kompetenz gegeben sind. Außerdem muss die Geschäftsgründung dem Haupterwerb dienen.

Autofinanzierung

Die Autofinanzierung gilt als Kredit für den Kauf eines Pkw. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Leasing, bei dem das Fahrzeug gegen monatliche Ratenzahlung für einen bestimmten Zeitraum geliehen wird. Im Gegensatz dazu zahlt man den Autokredit mit Tilgungsbeträgen ab und gelangt so zum Eigentum des Wagens. Im Unterschied zu anderen Kreditangeboten muss das Geld zweckgebunden eingesetzt werden, also ausschließlich für den Erwerb eines Fahrzeuges. Wer sich für eine Autofinanzierung entscheidet, kann dem Händler die gesamte Kaufsumme auf einmal bezahlen. Dies ist oftmals von finanziellem Vorteil, da die meisten Fahrzeugverkäufer in diesem Fall einen Rabatt gewähren.

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Baufinanzierung

Unter den Begriff Baufinanzierung fallen alle finanziellen Maßnahmen, die für den Erwerb oder den Bau einer eigenen Immobilie eingesetzt werden. Vermehrt findet er sich im privaten Bereich, beispielsweise zum Finanzieren der Errichtung eines Hauses oder den Kauf einer Eigentumswohnung, wieder. Im Gegensatz zum klassischen Ratenkredit handelt es sich in der Regel um einen deutlich höheren Betrag. Dies führt zu einer längeren Laufzeit, häufig von mehr als 20 Jahren. Geht es um derart lange Zeiträume, wird von Kreditgebern in zahlreichen Fällen eine feste Zinsbindung vereinbart. Viele unter ihnen fungieren gleichzeitig als Bausparkasse, das heißt, sie verhelfen ihren Kunden außerdem beim Aufbau eines Grundstockes an Eigenkapital. Er fließt zu einem späteren Zeitpunkt in das Bauvorhaben ein.

Kleinkredit

Bei einem Kleinkredit handelt es sich – wie die Bezeichnung schon verrät – um geringere Beträge, die meist schnell zur Verfügung gestellt werden. Sie werden oft benötigt, um unerwartete Ausgaben wie Reparaturen zu decken. Viele Menschen erfüllen sich mit dem Geld auch einen langgehegten Urlaubswunsch, der in einer höheren Preisklasse liegt. Hilfreich kann ein Kleinkredit zudem sein, wenn die Zahlung einer Mietkaution für eine neue Wohnung oder ein Haus ansteht. Ein Vermieter kann bis zu drei Kaltmonatsmieten an Kaution verlangen. Je nach monatlicher Grundmiete kommt teils ein recht hoher Betrag zusammen. Kleinkredite gibt es bis zu einer Höhe von 3.000 Euro. Sie unterliegen nur selten einer Zweckbindung. Gerichtet sind sie vor allem an Privatpersonen zur Deckung höherer alltäglicher Kosten.

Dispositionskredit

Ein Dispokredit wird den meisten Menschen mit regelmäßigem Einkommen von Banken und Sparkassen gewährt. Der Vorteil ist, dass kurzfristig Geldmittel einfach zur Verfügung stehen, ohne zuvor einen Antrag stellen oder einen Kreditvertrag abschließen zu müssen. Die Höhe der Kreditlinie wird individuell vereinbart. Wird das Konto überzogen, gelangt der Kunde ins Minus. Die Inanspruchnahme des Dispos zieht keine Tilgung nach sich. Ebenso gibt es keine feste Laufzeit. Jedoch fallen Zinsen für den Minusbetrag an, die generell deutlich höher liegen als beispielsweise bei einem Klein- oder Minikredit. Die Kreditinstitute haben bei Änderung der finanziellen Verhältnisse des Kunden jederzeit die Möglichkeit, den Dispositionskredit zu kündigen oder die Höhe zu reduzieren.

Onlinekredit

Mittlerweile werden zahlreiche Kredite, gleich welcher Art, online aufgenommen. Das bietet einige Vorteile, darunter:

  • Bequemlichkeit, da man viele Angebote und deren Konditionen miteinander von zuhause aus in aller Ruhe vergleichen kann
  • der Abschluss erfolgt online, die notwendigen Unterlagen gelangen per Post an den Kreditnehmer
  • Kontakt mit einer Direktbank findet lediglich per Telefon oder Internet statt
  • häufig geringere Zinsen, was darauf zurückzuführen ist, dass die Kreditgeber nicht über ein Filialnetz verfügen

Wie fast überall, gibt es jedoch auch Nachteile:

  • kein Vor-Ort-Service verfügbar,
  • ein persönlicher Ansprechpartner zur Beratung ist in den meisten Fällen nicht vorhanden
  • teils wird versucht, während des Vertragsschlusses – oft unnötige – Zusatzleistungen oder Versicherungen zu verkaufen

Welche Kreditvoraussetzungen gibt es bei einer Finanzierung?

Jede einzelne Finanzierung setzt verschiedene Bedingungen voraus, die der Kreditnehmer zu erfüllen hat. Dazu gehört die Volljährigkeit, denn erst ab diesem Alter sind deutsche Bürger nach dem Gesetz voll geschäftsfähig. Des Weiteren müssen der Hauptwohnsitz und die Bankverbindung in Deutschland sein. Von Wichtigkeit sind Einkommensnachweise. Sie gelten für die Bank als Beleg zum Nachweis eines ausreichenden monatlichen Einkommens, das meist als sicheres Mittel zum Aufbringen der Monatsraten angesehen wird.

Von Unternehmen wird in der Regel eine Bilanz oder eine Betriebswirtschaftliche Auswertung verlangt. Für jedes Finanzinstitut ist die gute Bonität eines jeden Kreditnehmers von großer Bedeutung. Sie gibt höchstmögliche Sicherheit, dass die laufenden monatlichen Raten auch zurückgezahlt werden können.