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Bitcoin Börsen – Was ist es

Bitcoin Börsen – Was ist es

Bitcoin Börsen werden als Bitcoin-Exchanges genannt. Sie haben viel mit traditionellen Aktienbörsen gemeinsam und lassen sich auch mit diesen vergleichen. Konkret handelt es sich dabei um Online-Plattformen, auf denen sich Käufer und Anbieter der Kryptowährung Bitcoin miteinander treffen und mit Bitcoins handeln. Im Gegensatz zu einer klassischen Aktienbörse, wie zum Beispiel der New York Stock Exchange, existieren Bitcoin Börsen ausschließlich virtuell.


 Bitcoin Börsen im Überblick

In den Anfangszeiten, als Kryptowährungen relativ unbekannt waren und von vielen Investoren als ein vorübergehender Trend betrachtet wurden, wurden Bitcoin und andere Kryptowährungen über Internet-Foren und ähnliche Netzwerke gehandelt. Bitcoin Börsen haben sich im Laufe der Jahre jedoch als der bevorzugte Handelsort etabliert, sodass die meisten Käufer und Verkäufer auf solchen Börsen aktiv sind. Solche Handelsplattformen bieten nicht nur ein höheres Maß an Sicherheit, sondern automatisieren auch sämtliche Vorgänge und helfen dabei, schneller einen Handelspartner zu finden. Die führenden Handelsbörsen wickeln jeden Tag ein gigantisches Handelsvolumen ab, sodass eine enorme Menge an unterschiedlichen Daten generiert wird. Diese Daten werden u.a. dafür verwendet, den Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu kalkulieren.

Individuelle Unterschiede

Bitcoin Börsen unterscheiden sich in erster Linie in den Gebühren, dem angebotenen Handelsvolumen und welche Währungen als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Darüber hinaus gibt es auch einige maßgebliche Unterschiede, welche sich auf die Art und Weise beziehen, wie auf der jeweiligen Bitcoinbörse gehandelt wird.
– Börse: Bitcoin Börsen legen den Fokus in der Regel auf den Handel von Bitcoin – vergleichbar mit einer traditionellen Börse. Mittlerweile sind auch einige Anbieter aktiv, die die den Kauf und Verkauf von Bitcoin mit Fiatwährungen ermöglichen.
– Peer-to-peer Börse: Hierbei handelt es sich um Websites, die primär eine Plattform für Verkäufer und Käufer darstellen. Peer-to-peer Börsen stellen lediglich eine Plattform bereit und helfen beim Matchmaking, damit ihre Nutzer Bitcoins handeln können. Hier gibt es keine automatisierten Handelsmechanismen, sodass sich Käufer und Verkäufer auf den Preis für den Ankauf und Verkauf einigen müssen. Für die Bereitstellung der Plattform wird eine Gebühr eingestrichen.
– Broker: Beim Broker handelt es sich um eine Plattform, in deren Rahmen Verkäufer und Käufer direkt mit dem Betreiber der Website handeln. Der Handel wird zu einem von der Plattform festgelegten Preis realisiert. Auch hier wird eine Gebühr eingestrichen.
– Dezentralisierte Exchange: Wie man es an dem Namen erkennen kann, geht es hier um dezentralisiertes Handeln. Dezentrale Bitcoin Börsen bewahren die Bitcoins Ihrer Kunden nicht auf einer zentralen Plattform auf, sondern ermöglichen im Sinne der Kryptowährungen, dezentralisierte Peer-to-Peer-Transaktionen zwischen Händlern und Käufern.

Wie funktioniert eine Bitcoinbörse

Die Details, wie eine Bitcoinbörse funktioniert, unterscheiden sich je nach Börse. Der erste Schritt bei jeder Bitcoinbörse besteht darin, sich anzumelden. Während die Registrierung in den meisten Fällen schnell und problemlos verläuft, da lediglich eine E-Mail-Adresse und Telefonnummer benötigt werden, ist die Verifizierung des Kontos in der Regel etwas komplizierter. Bei der Verifizierung geht es in erster Linie darum, sich als echte Person auszuweisen und die eigene Identität zu bestätigen.

Bei vielen Bitcoin Börsen wird das realisiert, indem Sie eine eingescannte Kopie Ihres Reisepasses, Ausweises, Kontoauszugs oder einen Wohnsitznachweis schicken. Mit diesen Maßnahmen wollen sich die Betreiber der Plattformen an die Richtlinien der Aufsichtsbehörden halten und es Verbrechern schwerer machen, die Bitcoin Börsen für kriminelle Zwecke zu nutzen. Konkret geht es dabei um die sogenannten „Know-Your-Customer“ (KYC) und „Anti-Money-Laundering“ (AML) Richtlinien. Obwohl der Vorgang für viel Nutzer etwas umständlich erscheinen mag, ist er dennoch notwendig und erhöht die Seriosität der Bitcoinbörse.

Im nächsten Schritt geht es darum, Geld auf Ihr Konto bei der jeweiligen Bitcoinbörse einzuzahlen. Dies können Sie entweder mit der Fiatwährung direkt von Ihrem Bankaccount bewerkstelligen oder auch mit Bitcoins von Ihrer Wallet. Erst nachdem das Geld auf Ihrem Konto erfolgreich eingezahlt wurde, können Sie mit dem Handel beginnen und Gesuche und Orders aufgeben. Die Bitcoinbörse sucht nach den passenden Handelspartnern und leitet den Handel ein. Falls eine Transaktion realisiert wird, wird eine vorher vereinbarte Gebührt abgezogen. Hierzu gehört auch die sogenannte „“Miner’s Fee“, welche von der Bitcoin-Blockchain für die Transaktion verlangt wird.

Sind Bitcoin Börsen sicher?

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Nachrichten, wo Cyberkriminelle erfolgreiche Angriffe auf große Bitcoin Börsen durchgeführt haben und Bitcoins ihrer Nutzer gestohlen haben. Damit stellt sich selbstverständlich die Seriosität der unterschiedlichen Plattformen infrage. Da Bitcoins einen hohen Wert haben, versuchen tatsächlich Hacker sich unbefugten Zugriff zu Bitcoinbörsen zu verschaffen und die auf ihnen aufbewahrten Bitcoins zu stehlen. Immer mehr Hacker fokussieren sich auf das Stehlen von Bitcoins. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die Bitcoinbörsen ein leichtes Angriffsziel darstellen, sondern vielmehr daran, dass sich Bitcoins und andere Kryptowährungen relativ leicht in echtes Geld umtauschen lassen. Die Mehrheit der bekannten Bitcoinbörsen wurde nie geknackt. Die Betreiber investieren in der Regel viel Geld und Aufwand, die Konten Ihrer Nutzer so gut wie möglich zu schützen.

Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen

Es gibt einiges, was man als Einzelperson tun kann, um seine Bitcoins vor Hackerangriffen zu schützen. Zunächst sollte man sich eine eigene Wallet zulegen, um dort Bitcoin und andere Kryptowährungen sicher aufzubewahren. Die Sicherheit der eigenen Wallet ist nicht unbedingt höher als die einer Bitcoinbörse. Die persönliche Wallet stellt jedoch ein bei weitem weniger lukratives Angriffsziel dar als die Wallet einer Bitcoinbörse mit Hunderten von Nutzern. Bitcoins, mit denen man nicht in den nächsten Monaten handeln wird, sollten vorsichtshalber von der Bitcoinbörse genommen und auf der persönlichen Wallet aufbewahrt werden.