Unternhemensfinanzierung

Liechtenstein beteiligt sich am erweiterten automatischen Informationsaustausch über Kontendaten – Finanzminister Stephan Toscani begrüßt Steuerabkommen der EU mit Liechtenstein

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(BFP) „Die Beteiligung Liechtensteins ist ein weiterer Meilenstein in Richtung Steuertransparenz und Bekämpfung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung“, teilt Finanzminister Stephan Toscani mit. Der automatische Austausch von Daten über Finanzkonten zwischen Liechtenstein und den 28 EU-Staaten gilt ab 2017. Mit der Datenerhebung beginnt Liechtenstein bereits ab 2016.

„Damit können nicht mehr länger undeklarierte Einkommen auf  Auslandskonten in Liechtenstein vor den deutschen Finanzämtern versteckt werden“, erläutert Finanzminister Stephan Toscani. Der Austausch der Kontendaten gilt bereits seit Anfang dieses Jahres in der gesamten EU – die letzten EU-Länder, die nach langem Widerstand beigetreten sind, waren Luxemburg und Österreich.

Mit der Schweiz hat die EU bereits im Mai dieses Jahres ein entsprechendes Abkommen wie jetzt mit Liechtenstein unterzeichnet. Mit Andorra, San Marino und Monaco stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Neben allen Ländern der EU erklären sich immer mehr Länder weltweit bereit, dem automatischen Informationsaustausch ab September 2017 beizutreten. „Das ist im Kampf gegen Steuerflucht durch Anlagen im Ausland ein Riesenfortschritt“, so Finanzminister Stephan Toscani.

Es handelt sich bereits um rund 100 Staaten weltweit. Durch den automatischen Informationsaustausch erhalten die deutschen Finanzämter automatisch jedes Jahr Informationen über Finanzkonten in den beteiligten Ländern.

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