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Mütterrente / Sozialministerin Müller: „Rente muss fair und gerecht sein!“

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Mütterrente / Sozialministerin Müller: „Rente muss fair und gerecht sein!“ Emilia Müller - bayern.de
(BFP) Die Bayerische Staatsregierung setzt sich auch weiterhin für eine volle Angleichung bei der Mütterrente ein. Bayerns Sozialministerin Emilia Müller bekräftigte dies heute in München: „Ich will, dass es bei der Rente fair und gerecht zugeht. Das schaffen wir mit der vollen Mütterrente für alle. Dafür treten wir auch weiterhin ein – das sind wir unseren Müttern schuldig.“ So erhalten Rentnerinnen mit zwei Kindern im Durchschnitt rd. 66 Euro im Monat weniger Altersrente als kinderlose Rentnerinnen. Bei drei Kindern beträgt der Unterschied rd. 101 Euro. „Diese Zahlen belegen, dass wir diese Gerechtigkeitslücke endlich schließen müssen. Rentenpolitisch haben wir für Mütter mit Kindern, die ab 1992 geboren sind, bereits vorgesorgt: Die ersten drei Jahre erkennen wir mit der Mütterrente voll an. Das was wir damit jetzt schon für die jüngeren Generationen haben, brauchen wir auch für die Mütter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben“, so Müller weiter.

Auch darüber hinaus sieht Müller Nachbesserungsbedarf: „Die gestern von den Koalitionsspitzen beschlossene Erhöhung der Zurechnungszeiten für Erwerbsminderungsrentner ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nun geht es darum, die private und die betriebliche Vorsorge zu stärken.“ Auf Initiative Bayerns hat sich der Bundesrat erst letzte Woche dafür ausgesprochen, die betriebliche und private Altersvorsorge gerade für Geringverdiener attraktiver zu gestalten. Dazu sollen Leistungen hieraus künftig zumindest teilweise nicht mehr auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. „Das schafft auch für Menschen, die wenig verdienen, einen Anreiz zu eigener Vorsorge“, so die Ministerin abschließend.

Quelle: stmas.bayern.de

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