Minibagger Finanzierung: Drei empfehlenswerte Variationen im Überblick

Minibagger Finanzierung

Die Welt der Minibagger Finanzierung ist ebenso groß wie die Auswahl an praktischen Nutzungsfahrzeugen. Wir zeigen Ihnen drei Finanzierungsvarianten mit ihren Konditionen und dem jeweiligen Verlauf auf.

Vergleichsrechner öffnen

Inhaltsverzeichnis

Minibagger Finanzierung: Miete, Darlehen, Leasing

Wie gestaltet sich das Mieten?

Insbesondere für die Kurzzeitnutzung bietet sich die Minibagger Finanzierung in Form vom Mieten an. Unternehmen, die beispielsweise saisonal ihren Fahrzeugbestand erhöhen möchten, nutzen diese Finanzierungsmöglichkeit. Vorteilhaft ist, dass nur während einem überschaubaren, relativ kurzen Zeitraum Kosten entstehen. In dieser Zeit finanziert sich das Nutzfahrzeug selbst, da mit diesem Erträge erwirtschaftet werden. Das Prozedere ist unkompliziert: Nach der Entscheidung für ein bestimmtes Modell wird eine Mietanfrage – on- oder offline - gestellt. Hier gibt der potentielle Mieter

  • den Einsatzort für den Minibagger,
  • den gewünschten Mietzeitraum,
  • die Transportoption (Selbstabholung oder Anlieferung) und
  • eventuell benötigtes Zubehör wie beispielsweise einen Tieflöffel oder Hydraulikhämmer, an.

Steht das ausgewählte Nutzfahrzeug zur Verfügung und ist der Kunde mit dem Preis einverstanden, kommt es zum Vertragsabschluss. Ob der Miete auf einmal im Voraus bezahlt werden muss oder in Teilbeträgen, wird individuell vereinbart.

Darlehen zur Minibagger Finanzierung

Nutzfahrzeuge liegen in einer recht hohen Preisklasse. Nur selten verfügt ein Unternehmen über so viel Eigenkapital. Die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung zählt zu den am häufigsten genutzten Varianten für den Kauf einer Baumaschine. Es handelt sich hierbei um ein zwischen dem Verkäufer und Käufer bestehendes Schuldverhältnis. Viele Hersteller und Händler arbeiten mit Kreditinstituten zusammen, sodass direkt über diese der Minibagger finanziert wird. Der Verlauf einer solchen Darlehensfinanzierung gestaltet sich wie folgt:

  1. Käufer und Verkäufer einigen sich über ein bestimmtes Nutzfahrzeug, den Anschaffungspreis, die Laufzeit und eine eventuelle Anzahlung.
  2. Die Höhe der monatlichen Raten ist im Vertrag festgelegt. Sie werden aus dem Kaufpreis zuzüglich der Zinsen und eventuellen Gebühren errechnet. Je länger die Laufzeit, desto geringer sind die Raten.
  3. Ist die Ratenzahlung abgeschlossen, geht der Minibagger in das Eigentum des Darlehensnehmers über. Während der Laufzeit gilt er als Besitzer.

Wie läuft es beim Leasing?

Leasing bietet einige Vorteile für Unternehmer: Zum einen lässt sich der Fuhrpark regelmäßig auf den modernsten Stand bringen. Zum anderen können die Leasingraten in vollem Umfang beim Finanzamt geltend gemacht werden. Aufgrund der Tatsache, dass der finanzielle Aufwand relativ gering ist, wird Leasing als Minibagger Finanzierung von vielen Firmen bevorzugt. Die Abwicklung des Geschäftes verläuft wie folgt:

  • Wurde die Antragstellung bewilligt, kann der Leasingvertrag direkt abgeschlossen werden. Er beinhaltet sämtliche Konditionen, darunter Rechte sowie Pflichten des Leasingnehmers und -gebers. So verpflichtet sich beispielsweise der Kunde, Wartung, Service und eventuell anfallende Reparaturen von der Vertragswerkstatt des Herstellers oder Händlers auf seine Kosten durchführen zu lassen.
  • Das Arbeitsgerät wird dem Leasingnehmer zur Nutzung übergeben, er wird Besitzer desselben.
  • Mit Vertragsauslauf entscheidet der Kunde, ob er das Baufahrzeug zurückgibt oder das Eigentum an diesem erwirbt, indem er den Restwert ausgleicht.

Welche allgemeinen Voraussetzungen gibt es?

Im Gegensatz zur Miete erfordern Leasing und Darlehen in allen Fällen die Kreditwürdigkeit des Kunden. Von Unternehmen müssen dem Finanzierungsinstitut die Bilanz und meist auch eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorgelegt werden. Darüber hinaus wird eine Auskunft über den Geschäftsführer bei der Schufa oder einer ähnlichen Auskunftei eingeholt. Sollte diese negativ sein, ist es trotzdem möglich, eine Minibagger Finanzierung zu erhalten. Es besteht beispielsweise die Option, einen Bürgen mit guter Bonität in die Haftung mit einzubeziehen. Grundbesitz, Immobilien etc. werden als zusätzliche Sicherheiten gleichfalls von vielen Geldinstituten akzeptiert. Am schwierigsten ist es für Jungunternehmer, die noch keine Bilanz oder BWA verfügbar haben. Sie sollten auf jeden Fall ihr Know-how darlegen. Darüber hinaus ist es von Wichtigkeit, den Geldgeber von der Geschäftsidee zu überzeugen. Für Neugründer empfiehlt sich, ein Darlehen über eine Förderbank zu beantragen.

 

Drucken

Finanzierungsrechner

Vergleichen und sparen! Nur wenige Schritte.