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Risikomanagement und Depotabsicherung

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Risikomanagement und Depotabsicherung pixabay.com
(BFP) Nicht immer muss sich der Markt in die für den Anleger „richtige“ Richtung bewegen. Unvorhergesehene Ereignisse können sogar einen Absturz verursachen - die große Angst eines jeden Aktieninvestors. Doch man kann das Risiko sehr wohl auch reduzieren, sofern man sich für die richtige(n) Methode(n) entschieden hat.

Auf die Konditionen achten

Wer sich mit Wertpapieren beschäftigt, der braucht ein Depot - das heißt, es geht im Vorfeld darum, dass man sich für einen Broker entscheidet, der mit attraktiven Konditionen punktet. Hier sollte man auf Testergebnisse - so etwa bei https://www.depotvergleich.com/ - oder auch auf diverse Erfahrungsberichte von Tradern und Anlegern zurückgreifen.

Der Verkauf

Schon seit Jahren steigen die Kurse - man kann also mit der Entwicklung durchaus zufrieden sein. Würde man jetzt zu dem Ergebnis kommen, die Zeiten würden turbulenter werden, so könnte man seine Wertpapiere jetzt auch verkaufen. Das größte Problem? Man besitzt nun - je nach Depotgröße - relativ viel Bargeld, das nicht mehr für den Anleger arbeitet. Auf Girokonten, Sparbüchern wie auch Tages- wie Festgeldkonten gibt es kaum noch Zinsen - die Alternative ist und bleibt die Börse.

Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn man risikoreiche Titel abstößt und in sichere Häfen investiert. So bleibt das Geld einerseits an der Börse und wird gut veranlagt, andererseits ist das Risiko gering, dass es zu einem Absturz kommt, wenn man schon im Vorfeld umgeschichtet hat.

Stop Loss

Wer mit Stop Loss-Limits arbeitet, also schon von Anfang an einen Verkaufsauftrag aufgibt, kann sich gegen Abstürze absichern. Wird ein bestimmter Wert unterschritten, der vom Anleger festgelegt wurde, wird automatisch verkauft. Die Idee hinter diesem Instrument? Man beschließt im Vorfeld, wie hoch der Verlust werden darf. Wichtig ist nur, dass man auch immer wieder Korrekturen vornimmt - vor allem in Bullenmärkten muss man „nachziehen“ und die Grenzen sodann immer wieder nach oben korrigieren.

Eine weitere Möglichkeit ist das Take Profit-Instrument. Hier handelt es sich um das genaue Gegenteil: Erreicht die Position eine bestimmte Gewinngrenze, so wird automatisch geschlossen - der Anleger muss daher nicht immer seine Positionen kontrollieren, sondern weiß, dass selbst gehandelt wird, wenn diverse Grenzen durchbrochen wurden. Stop Loss- oder auch Take Profit-Instrumente können vor allem kurzfristig orientierten Anlegern empfohlen werden.

Die Discount-Zertifikate

Hohe Schwankungsbreiten lassen die Optionsscheine teurer werden - Discount-Zertifikate werden hingegen günstiger. Das ist auch keine Überraschung, denn bei der Konstruktion dieser Wertpapiere wird nämlich die Kaufoption verkauft. So kommt es zur Begrenzung des Maximalgewinns, während im Gegenzug zu einem günstigen Preis auf einen Index oder ein Unternehmen gesetzt werden kann. Mit dieser Taktik reduziert man das Verlustrisiko, weil der in der verkauften Option enthaltene Zeitwert für den Anleger arbeitet. Ist der zugrundeliegende Wert nicht völlig abgehoben, so stehen die Chancen gut, dass es zur Überrendite kommt.

Die Diversifikation

Natürlich geht es auch darum, nicht sein ganzes Erspartes auf eine Karte zu setzen. Ganz egal, wie gut die gewählte Strategie ist oder welche Tipps man bekommen hat - wer das Risiko reduzieren will, der muss in verschiedene Branchen investieren und sein Geld in Unternehmen stecken, die sich auch in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Nur dann, wenn das Geld aufgeteilt ist, verursachen kleinere Turbulenzen, die jederzeit möglich sein können, kaum Verluste.

Quelle: Redaktion

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