Frank Warnecke (SPD) unterstützt Reformvorhaben bei Maklergebühren

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Frank Warnecke (SPD) unterstützt Reformvorhaben bei Maklergebühren Frank Warnecke - spd-thl.de
(BFP) Wer den Makler bestellt, muss ihn auch zahlen – das Bestellerprinzip gilt bereits sehr erfolgreich auf dem Wohnungsmietmarkt. Bundesjustizministerin Katharina Barley (SPD) lässt aktuell prüfen, ob sich dieses Prinzip auch generell auf Immobilienverkäufe übertragen lässt. „Das wäre ein guter, sinnvoller und wichtiger Schritt um Wohnungskäufer zu entlasten. Allerdings sollte das oberste Ziel die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sein. Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass sich nicht jede Familie Wohneigentum leisten kann“, mahnt der infrastrukturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Frank Warnecke.

Eine gesetzliche Festlegung der Maklercourtage gibt es nicht. In der Regel schwanken die Gebühren zwischen 3 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises. „Gerade in den angespannten Märkten größerer Städte, wie wir sie auch hier in Thüringen haben, würde die Reform mehr Menschen den Erwerb einer Immobilie ermöglichen. Denn es sind oft die sehr hohen Nebenkosten, die abschrecken.“

Die Kritik, dass die Maklergebühren bereits jetzt beim Bestellerprinzip bei Mietobjekten auf anderen Wegen auf die Mieter umgelagert würden, sei zudem schlichtweg falsch.

Quelle: SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

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