Einführung eines Kinderweihnachtsgeldes: Kinderfreude keine Frage des Geldbeutels

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Einführung eines Kinderweihnachtsgeldes: Kinderfreude keine Frage des Geldbeutels Susanne Hennig Wellsow - DIE LINKE im Thüringer Landtag
(BFP) Eine „wirklich helfende Unterstützung für ein sorgenfreies Fest“ nennt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, den Vorschlag zur Einführung eines Kinderweihnachtsgeldes. „In Anbetracht der prekären finanziellen Situation vieler Familien, wäre diese Hilfe gerade in der Weihnachtszeit nicht nur eine schöne Geste, sondern praktische Unterstützung für ein sorgenfreieres Fest. Kinderfreude darf keine Frage des Geldbeutels sein.“

In dem Antrag hatte die Linksfraktion die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Anspruchsberechtigten des Kindergeldes im Dezember jeden Jahres einen Anspruch auf eine einmalige pauschalierte Leistung haben sollen. Die Leistung solle nicht bei Sozialleistungen angerechnet werden und auch Unterhaltsleistungen nicht mindern.

„Wir werden unsere Forderung nach einem Kinderweihnachtsgeld nicht ad acta legen. Schließlich sollen alle Kinder, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, mit ihren Familien ein freudenspendendes Weihnachtsfest feiern können. Dazu gehören gemeinsame Aktivitäten, wie Weihnachtsmarktbesuch, die Anschaffung von weihnachtlichen Dekorationen bis hin zu den Geschenken. Da das Kindergeld diese Ausgaben nicht abdeckt, würde ein Kinderweihnachtsgeld diese Lücke füllen“, so Hennig-Wellsow.

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

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