Kinder, die in Armut aufwachsen, haben deutliche Nachteile

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Kinder, die in Armut aufwachsen, haben deutliche Nachteile Katjana Zunft - linke-sh.de
(BFP) Die Kinderarmut werde weiter steigen - auch bei einer anhaltend guten wirtschaftlichen Lage, berichtete der deutsche Kinderschutzbund. Besonders betroffen seien Alleinerziehende und kinderreiche Familien, sowie ankommenden Flüchtlingsfamilien. Bis 2030 sind dann 4,5 Millionen Kinder von Armut betroffen, während der Reichtum Deutschlands immer weiter wächst, so der Kinderschutzbund weiter.

"Kinder, die in Armut aufwachsen, haben deutliche Nachteile. Sie haben schlechtere Bildungschancen, sind in ihrer körperlichen und gesundheitlichen Entwicklung eingeschränkt, haben schlechte Wohnbedingungen und sind von sozialer und kultureller teilhabe ausgeschlossen“, erklärt Katjana Zunft, als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder, Jugend und Familie.

DIE LINKE hat klare Forderungen, um endlich wirksam gegen die Armut der Kinder in Deutschland anzugehen. Allen Kindern muss der Zugang zur öffentlichen Teilhabe offen sein. DIE LINKE fordert gebührenfreie Bildung und Betreuung für alle Altersstufen, bedarfsgerechte Bemessung von Familienpolitischen Leistungen, wie Kindergeld. So wie höhere Regelsätze bei der Grundsicherung und die Anhebung des Mindestlohns, damit Familien aus der Bedürftigkeit des SGB II heraus kommen.

In Schleswig-Holstein setzt DIE LINKE sich unter anderen für das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr, das Sozialticket, freien Eintritt in Museen und kostenfreie Bildungsangebote ein. Kinderarmut wird auch ein zentrales Wahlkampfthema der LINKEN in Schleswig Holstein sein.

"Mittelfristig fordern wir eine bedingungslose Kindergrundsicherung, der sich an dem tatsächlichen Bedarf der Kinder orientiert“, erklärt Katjana Zunft weiter, "Es darf nicht sein, dass die Wirtschaft auf Kosten der Kinder immer größere Gewinne einfährt und dieser Reichtum nicht bei den Kindern ankommt, das ist eine Schande für unser Land!"

Quelle: die-linke-sh.de

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