Anita Klahn: Wir müssen den Mut haben, bei der Kita-Finanzierung neue Wege zu gehen

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Anita Klahn: Wir müssen den Mut haben, bei der Kita-Finanzierung neue Wege zu gehen Anita Klahn - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BFP) Zur aktuellen Diskussion um die geplante Kita-Reform erklärt die kitapolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Anita Klahn: „Wir bedanken uns bei Sozialminister Dr. Heiner Garg und seinem Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop für die detaillierte Darstellung des Zustandes des Kita-Systems in Schleswig-Holstein. Ihr Bericht ist eine gute Basis dafür, um die Kita-Finanzierung neu zu ordnen und eine Diskussion über anstehende Qualitätssteigerungen zu führen.

Wir haben eine Kita-Struktur vorgefunden, die sehr uneinheitlich und intransparent ist. Zahlreiche Einzelgesetze und Sonderprogramme erschweren langfristige Planungen. Und  bei der Kita-Finanzierung ist völlig offen gelassen, in welcher Höhe das Land, die Kreise, die Träger und die Eltern beteiligt werden.  

Wir müssen jetzt die komplizierten Sachverhalte entwirren und Transparenz schaffen. Die Kita-Finanzierung muss dringend neu geordnet werden. Sonst bleiben am Ende die Eltern und die Kommunen die Leidtragenden.

Die Eltern wollen bezahlbare Kita-Plätze und die Kommunen wollen wissen, wie das geregelt werden soll. Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Denn wir wollen Familien unterstützen, damit sie Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren können.“

Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dennys Bornhöft, ergänzt:

„Die Mitarbeiter in den Kitas und Kommunen brauchen Planbarkeit. Die bisher geübte jährliche Erlasswirtschaft und das jährliche Schieben von Restmitteln müssen ein Ende haben. Der bestehende enorme Verwaltungsaufwand kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven.“  

Quelle: FDP- Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

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