Rekord an der Fachhochschule für Finanzen / Noch nie lernten so viele junge Menschen auf dem Campus in Königs Wusterhausen wie im Jahr 2015

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Rekord an der Fachhochschule für Finanzen / Noch nie lernten so viele junge Menschen auf dem Campus in Königs Wusterhausen wie im Jahr 2015 Christian Görke - mdf.brandenburg.de - Johanna Bergmann
(BFP) Im vergangenen Jahr haben so viele Studierende und Auszubildende wie nie zuvor auf dem Campus der Fachhochschule für Finanzen und der Landesfinanzschule gelernt. Dieser Höchststand geht aus der Bilanz 2015 der beiden Bildungseinrichtungen in Königs Wusterhausen hervor, die heute das Ministerium der Finanzen in Potsdam zog. Insgesamt 600 Studierende aus den Ländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und des Bundeszentralamtes für Steuern waren an der Fachhochschule für Finanzen eingeschrieben, daneben lernten weitere rund 650 Schülerinnen und Schüler an der Landesfinanzschule. Mit den mehr als 1.200 Personen waren beide Bildungseinrichtungen – die die Steuerbeamtinnen und Steuerbeamten für die drei genannten Länder und das Bundesamt ausbilden – vollständig ausgelastet.

„Der neue Höchststand an Studierenden und Auszubildenden ist ein weiterer Beleg für die Qualität der beiden Ausbildungseinrichtungen unserer Steuerverwaltung. Wenn der Campus in Königs Wusterhausen auch nicht allen in der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, so besitzt er in der Steuerverwaltung einen exzellenten Ruf“, sagt Brandenburgs Finanzminister Christian Görke zur Bilanz 2015. Die Studienbedingungen müssten auch bundesweit keinen Vergleich scheuen. „Moderne Gebäude, beste Verkehrsanbindung, praxisnahe Ausbildung und attraktives Gehalt schon während der Lehrjahre“, gehörten laut Görke zu den Vorteilen des Studiums und der Ausbildung, die auch die rund 1.200 Studierenden und Auszubildenden überzeugt hätten.

Sowohl Studium als auch Ausbildung sind zweigeteilt: Der theoretische Teil erfolgt an der Fachhochschule für Finanzen beziehungsweise an der Landesfinanzschule, der praktische Teil in einem Finanzamt. „Im Jahr 2015 hatten wir trotz derjenigen, die gerade den praktischen Teil absolvieren, ständig 450 bis 500 Studierende und Auszubildende auf dem Campus“, blickt Bettina Westphal auf das Jahr 2015 zurück. Sie ist seit dem vergangenen Jahr Direktorin der Fachhochschule für Finanzen, zugleich hat sie die Leitung der ebenfalls auf dem Campus in Königs Wusterhausen angesiedelten Landesfinanzschule inne. Viele der Studierenden und Auszubildenden lernten nicht nur, sondern lebten auch während des theoretischen Teils der Ausbildung in Wohnheimen auf dem Campus. Hinzu kämen laut Bettina Westphal weitere 600 Gäste pro Tag, die auf dem Campus an Fortbildungsveranstaltungen der Landesakademie für öffentliche Verwaltung, der Justizakademie und des Fortbildungszentrums der Finanzverwaltung des Landes Brandenburg teilnehmen.

Einen weiteren Höchststand konnte die Fachhochschule für Finanzen im Oktober 2015 verbuchen, als mit 242 Erstsemestern so viele wie noch nie das Studium zum Diplom-Finanzwirt oder zur Diplom-Finanzwirtin aufnahmen. 46 von ihnen stellte das Land Brandenburg ein, darunter drei Studierende aus Polen – auch das eine Neuheit an der Fachhochschule für Finanzen. Da Brandenburgs Finanzämter auch Steuerfälle polnischer Unternehmen und Arbeitnehmer bearbeiten, werden auch Studierende mit polnischen Sprachkenntnissen gesucht.

Für die im Herbst 2017 beginnenden Ausbildungsgänge werden wieder vom 1. August 2016 an Bewerbungen möglich sein. Das Ministerium der Finanzen wirbt dafür bei youtube mit einem Film über den Campus in Königs Wusterhausen.

Hintergrund:
Am Standort des Aus- und Fortbildungszentrums Königs Wusterhausen (AFZ) sind seit 1991 die Ausbildungseinrichtungen der Steuerverwaltung mit der Fachhochschule für Finanzen und der Landesfinanzschule ansässig. Sie bilden die Steuerbeamtinnen und Steuerbeamten des gehobenen und des mittleres Dienstes aus. Gegenwärtig werden an der Fachhochschule für Finanzen rund 600 Studentinnen und Studenten und an der Landesfinanzschule rund 650 Schülerinnen und Schüler aus den Ländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und des Bundeszentralamtes für Steuern ausgebildet.

Quelle: mdf.brandenburg.de

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