Egbert Liskow: Obergrenze für Barzahlungen darf nicht zum Ausstieg aus dem Bargeld führen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Egbert Liskow: Obergrenze für Barzahlungen darf nicht zum Ausstieg aus dem Bargeld führen Egbert Liskow - egbert-liskow.de
(BFP) Anlässlich der Debatte um die Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen hat der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egbert Liskow, heute noch einmal seine ablehnende Haltung bekräftigt. Gleichzeitig warnte er vor einem Einstieg in den Ausstieg aus dem Bargeld.

„In Dänemark und Schweden wird das Bargeld sukzessive abgeschafft. Viele Menschen in unserem Land befürchten, dass dieser Weg in Deutschland auch gegangen werden soll. Soweit darf es nicht kommen. Bargeld ist auch ein Ausdruck von Freiheit und von gelebtem Datenschutz. Bundesbank, Verbraucherschützer und Handelsverbände lehnen die Pläne zur Einführung einer Obergrenze deshalb ab“, erklärte Liskow.

„Auch wenn Barzahlungen von mehr als 5.000 Euro die Ausnahme sind, halte ich nichts von einer solchen Obergrenze. Kriminelle finden andere Wege für ihre Geschäfte. Terroristen kaufen schließlich ihre Waffen nicht im Fachgeschäft an der Ecke. Eine Obergrenze würde vor allem die unbescholtenen Bürger treffen, die dann nicht mehr zwischen einer Bar- oder Kartenzahlung, zum Beispiel beim Autokauf, wählen könnten. Es wäre ein Schritt zum „gläsernen Bürger“, den wir alle nicht wollen“, unterstrich der CDU-Politiker.

Quelle: cdu-fraktion.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesFinanzPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.