Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Endlich Umsteuern durch eine Vermögensteuer

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Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Endlich Umsteuern durch eine Vermögensteuer Jan Schalauske - linksfraktion-hessen.de
(BFP) „Die Kluft zwischen dem reichsten Prozent der Menschheit und der ärmeren Hälfte nimmt immer weiter zu“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen anlässlich der aktuellen Veröffentlichungen der Hilfsorganisation Oxfam. „Die Spaltung zwischen Arm und Reich vertieft sich auch in Deutschland. Das Vermögen deutscher Milliardäre wuchs 2018 um 20 Prozent. Das reichste Prozent der Deutschen verfügt über so viel Vermögen wie die ärmeren 87 Prozent der deutschen Bevölkerung. Damit zählt Deutschland zu den Industrienationen mit der größten Vermögensungleichheit. So kann und darf es nicht weitergehen. Deshalb fordert DIE LINKE eine stärkere Besteuerung von Millionären und Superreichen. Durch die Wiedereinführung einer Vermögensteuer müssen die Reichen endlich stärker zur Kasse bitten, um damit in die soziale Infrastruktur zu investieren, Schulen zu sanieren und bezahlbare Wohnungen zu bauen.

Die Ursachen für diese Ungleichheit liegen auch in einer falschen Steuerpolitik, die Kapitaleinkünfte viel geringer als Einkommen aus Arbeit besteuert und die bei der Besteuerung von Konzerngewinnen viel zu zaghaft agiert. Reichtum wird vererbt – meist ohne dass nennenswerte Steuern bezahlt werden. Gerade die Superreichen können ihre Millionenvermögen in Unternehmensanteilen steuerfrei vererben oder verschenken. Das will DIE LINKE ändern durch eine gerechte Reform der Erbschaftssteuer. Außerdem muss Steuerflucht konsequent verfolgt werden. Alle Steueroasen müssen trocken gelegt werden und Steuerhinterziehung noch stärker bestraft werden. Deshalb muss stärker investiert werden, u.a. in die Ausbildung und Einstellung von Finanzbeamten für die steuerlichen Außenprüfungen und für die Steuerfahndung“

Quelle: DIE LINKE. Hessen

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