(BFP) Der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer hat in einer Plenardebatte im Hessischen Landtag eine positive Zwischenbilanz des verstärkten Einsatzes gegen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug gezogen: „Auf der Ebene von Bund und Ländern haben wir in diesem Frühjahr eine abermals deutliche Verschärfung der Selbstanzeige im Steuerrecht vorgenommen. Die Finanzminister haben damit eine klare Botschaft an all jene gesendet, die ihr Kapital schwarz angelegt haben: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt und wird konsequent bekämpft!“, erklärte Schäfer. Allein in Hessen sind seit 2010 insgesamt mehr als 9.400 Selbstanzeigen zu Kapitalanlagen in der Schweiz eingegangen. Die Steuerbehörden haben daraufhin einen Gesamtbetrag von rund 740 Mio.…
(BFP) „Wir bleiben dabei, dass die strafbefreiende Selbstanzeige ein wertvolles steuerpolitisches Instrument und deren Beibehaltung unabdingbar ist. Die beschlossenen Verschärfungen sind nicht zu kritisieren, wirken sich jedoch auch nicht erheblich aus, da die zehnjährige Verjährungsfrist in der Praxis ohnehin die Regel ist und der Schwellenwert bereits vorher so niedrig war, dass auch durch eine weitere Absenkung nicht mehr Fälle umfasst werden. Wie sich zeigt, ist die Selbstanzeigemöglichkeit nicht nur finanziell der richtige Weg, Steuern in das Land zurückzubekommen – in diesem Jahr sind bereits 740 Millionen Euro auf diese Weise zurückgeflossen. Es ist auch aus sachlichen Erwägungen der richtige Weg,…
(BFP) Der SPD-Finanzpolitiker Torsten Warnecke hat das Scheitern des Zustandekommens des von CDU und FDP beabsichtigten Steuerabkommens mit der Schweiz als „richtig“ bezeichnet. „Steuerhinterziehung in Millionenhöhe wäre straffrei gestellt worden und den Tätern ihre Anonymität belassen. Hätten SPD und Grüne das Steuerabkommen nicht verhindert, wäre niemals ausreichender Druck auf Steuerkriminelle aufgebaut worden. Von den Hinterziehungen, beispielsweise eines Herrn H., hätten wir nie erfahren und sie wären auch nicht gerichtlich geahndet worden“, sagte Warnecke am Donnerstag in Wiesbaden.Nach dem geplanten Steuerabkommen hätten die Schweizer Banken die zu zahlenden Beträge selbst errechnet, ohne Möglichkeit der Überprüfung durch deutsche Steuerbeamte. Betrachte man den…
(BFP) An der Landesfinanzschule Hessen im Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg a. d. Fulda haben in diesem Jahr 53 Absolventinnen und Absolventen ihre Prüfung als Finanzwirt/-in abgeschlossen. Staatssekretärin Dr. Bernadette Weyland hieß die neuen Beamtinnen und Beamten in der Steuerverwaltung willkommen und wünschte ihnen für ihren weiteren Berufsweg alles Gute: „Sie haben während ihrer zweijährigen Ausbildung das passende Rüstzeug für eine erfolgreiche Arbeit in der Finanzverwaltung erhalten und können sich nun auf eine herausfordernde Tätigkeit freuen. Für Ihren zukünftigen beruflichen, aber auch persönlichen Weg, wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg!“ Im Rahmen der Zertifizierungsfeier des 75. Steueranwärter-Lehrgangs…