Radikal gerecht: Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert

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Radikal gerecht: Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert edition Körber-Stiftung
Immer weniger junge Menschen, die für immer mehr alte aufkommen müssen, eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich: Das Sozialsystem, wie wir es kennen, ist am Ende. Reformieren lässt es sich nicht, sagt der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar. Aber revolutionieren: durch das bedingungslose Grundeinkommen.

Straubhaar will dafür sorgen, dass die gesellschaftlichen Lasten gleichmäßig verteilt sind. Wenn alle Menschen, vom Säugling bis zum Greis, ein Grundeinkommen erhalten, so entmündigt sie das nicht, sondern befreit sie zu Selbstständigkeit und eigenen Entscheidungen. Und der Staat investiert nicht länger in die Verwaltung des Mangels, sondern in die gerechte Behandlung aller Bürger.

Das klingt zu gut, um finanzierbar zu sein? - Ist es nicht, wie Straubhaar vorrechnet. Nicht, wenn wir aufhören, hauptsächlich Arbeit zu besteuern, aber nicht die Maschinen und Computer, die einen immer größeren Teil unserer Arbeit erledigen. Konsequent umgesetzt entstünde mit dem Grundeinkommen ein wirklich faires Steuertransfermodell.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein liberaler, effektiver und sozialer Weg, Gerechtigkeit in ein aus dem Gleichgewicht geratenes Sozialsystem zu bringen - und so Wesentliches zum inneren Frieden beizutragen. Lokale Versuche gibt es bereits, aber, so Straubhaars Vision, Deutschland könnte als eine der größten und stabilsten Volkswirtschaften weltweit dieses Experiment wagen!

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1 Kommentar

  • Vladimir Rott

    Leider rechnet Thomas Straubhaar seine Vorschläge nicht durch. So bleibt er im "Gefühlten" stecken. Für einen Ökonomen eine schwache Leistung.

    Vladimir Rott Mittwoch, 15. Februar 2017 08:40 Kommentar-Link

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