LINKE: FDP will ärmere Studierende in Schuldenfalle treiben – gerechte Studienfinanzierung gibt es nur mit uns

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LINKE: FDP will ärmere Studierende in Schuldenfalle treiben – gerechte Studienfinanzierung gibt es nur mit uns Miriam Strunge - linksfraktion-bremen.de - red kangaroo media
(BFP) In der heutigen Sitzung der Bürgerschaft wird über das Thema BAföG diskutiert. Grundlage dafür ist ein Antrag der Fraktion der FDP sowie ein Antrag der Fraktion DIE LINKE. „Die FDP schlägt für die Studienfinanzierung ein Modell aus einem Sockelzuschuss des Staates und einem Kredit vor. Auf den ersten Blick sieht dies nach einer Verbesserung aus, der Teufel steckt aber im Detail. Denn beim aktuellen BAföG gibt es eine Schuldenobergrenze von 10.000 €, diese würde wegfallen. Nach den Vorstellungen der FDP müssten sich Studierende ohne Unterstützung der Eltern zukünftig deutlich höher verschulden, um das Niveau des heutigen BAföG zu erreichen. Zusätzlich profitieren durch dieses Konzept die Banken, denn die können mehr Kredite vergeben. Das finden wir falsch“, so Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zum Antrag der FDP.

Die Linksfraktion hingegen fordert, dass Studierende endlich wieder ohne Schulden durch das Studium gehen sollen: „Das BAföG ist ursprünglich ganz ohne Kreditanteil eingeführt worden. Dieses System erscheint uns nach wie vor am besten, um allen Menschen gleiche Teilhabe am Studium zu ermöglichen. Nur wer ohne Sorgen um Schulden in die Zukunft blickt, kann sich voll und ganz auf seine Bildung konzentrieren. Heute müssen sich immer mehr Studierende mit Nebenjobs oder Krediten über Wasser halten. Diese Fehlentwicklung wollen wir stoppen. Wir fordern daher ein BAföG für alle Studierenden in Höhe von 1050,- € im Monat. Diese Summe ist aufgrund gestiegener Mieten – auch hier in Bremen – dringend geboten“, erläutert Strunge den Antrag der LINKEN.

Quelle: Fraktion DIE LINKE. in der Bremischen Bürgerschaft

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