(BFP) Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt seine Kommunikation strategisch und organisatorisch neu auf: Das für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Team wird personell deutlich verstärkt, neu zugeschnitten und sitzt künftig gemeinsam in einem Newsroom. Dreh- und Angelpunkt des neuen Konzepts ist ein aktives Themenmanagement, das redaktionell gesteuert wird.Leiter des Newsrooms wird zum 1. September 2014 der langjährige Wirtschaftsjournalist Jörn Paterak. Er verantwortet das operative Tagesgeschäft. Unterstützt wird Paterak von drei Teams, die sich um die interne und externe Kommunikation sowie um die Online- und Social-Media-Kanäle kümmern.Der Diplom-Kaufmann und Absolvent der Holtzbrinck-Journalistenschule kam im Jahr 2000 zur „Financial Times…
(BFP) Zum Vorgehen gegen irreführende Billigangebote erklärt der Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach:„Weil fragwürdige Werbetricks à la ‚PKV ab 59 Euro‘ insbeson¬dere im Internet um sich greifen und den Ruf der Privaten Kran¬kenversicherung schädigen, geht der PKV-Verband jetzt juris¬tisch dagegen vor. Werbungen für Tarifangebote zu einem Preis, der so am Markt nicht verfügbar ist, sind unzutreffend und damit irreführend. Sie verstoßen gegen die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Dies gilt auch für das Verschweigen wesentlicher Merkmale, wenn beworbene Tarife nicht die typischen Leistungen einer privaten Kranken¬versicherung umfassen. Die Urheber entsprechender irreführender Werbeangebote erhalten daher…
(BFP) Schon in wenigen Jahren wird sich die Demographie spürbar dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken, prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. Es sei davon auszugehen, dass sich das Trendwachstum in Deutschland von bislang 1,25 Prozent pro Jahr auf rund 1 Prozent in 2020 und 0,5 Prozent in 2030 verringern wird."Der langfristige Rückgang des Wachstums kann zwar nicht gestoppt, aber gebremst werden. Hier ist die Politik gefordert, der demographischen Alterung ein schlüssiges Wachstumskonzept entgegenzusetzen, betont BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Beschäftigungsreserven infolge des hohen Anteils der Teilzeitarbeit müssten erschlossen, Investitionshemmnisse beseitigt und die Vorteile der…
(BFP) Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) spricht sich für einen intensiven Dialog zwischen der öffentlichen Hand und privaten Investoren aus, um Möglichkeiten zur Ankurbelung von Infrastrukturinvestitionen in Deutschland auszuloten. „Es wäre sinnvoll, alle wichtigen Partner an einen Tisch zu holen, um sich über die jeweiligen Interessen auszutauschen und realistische Ziele zu formulieren“, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland. Für die Versicherer sei vor allem Rechtssicherheit wichtig. „Als langfristige Investoren müssen sie darauf vertrauen können, dass einmal aufgestellte Regeln nicht rückwirkend geändert werden.“Erdland begrüßt damit den Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), der sich kürzlich für eine stärkere Einbindung privater Investoren wie…
(BFP) Der Generalbevollmächtigte und Geschäftsführer der Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, Bernd Kauffmann, wurde am Sonntag, dem 24. August 2014, im Rahmen der Verleihung des Brandenburgischen Kunstpreises der Märkischen Oderzeitung mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Der brandenburgische Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat den Ehrenpreis feierlich auf Schloss Neuhardenberg an Bernd Kauffmann übergeben. Der Preis wurde 2008 vom ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck ins Leben gerufen und würdigt seitdem Jahr für Jahr Personen, die herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen erbracht haben.„Der Brandenburgische Kunstpreis ist eine besondere Auszeichnung. Er würdigt nicht nur herausragende Künstler, sondern macht auch das hohe künstlerische Niveau sowie…
(BFP) Auf dem 11. AfW-Hauptstadtgipfel Anfang Juli in Berlin lieferte das zuständige Ministerium einen Einblick, mit welchen Neuregulierungen Vermittler und Versicherer rechnen müssen.Die im Jahr 2007 in deutsches Recht umgesetzte Versicherungsvermittlerrichtlinie (IMD I) steht auf höchster Ebene zur Evaluierung an. „Derzeit wird intensiv über die einzelnen Kriterien diskutiert, die Streitpunkte liegen klar auf dem Tisch“, informierte Thomas Ernst, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die AfW-Mitglieder in Berlin.Folgende Reihe von Punkten zeichnet sich bereits ab:(1) Die bislang von der Regulierung ausgenommenen Annexvermittler (Bagatellvermittler wie Reisebüros, Brillenhändler oder Reifenhändler), die bisher keine Erlaubnis und keinen Registereintrag benötigen, könnten mit in…
(BFP) Als „unverzichtbaren und wichtigen Teil des deutschen Bankenmarktes“ hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, die Landesbanken bezeichnet. „Die Landesbanken haben in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um ihr Geschäftsmodell zu optimieren. Sie haben aus der Vergangenheit gelernt und konsequent gehandelt. Das würde ich mir auch von manch anderer Bank in Europa wünschen“, so Fahrenschon heute in Berlin.Seit Ende 2008 seien die Risikopositionen der Landesbanken um fast die Hälfte (-48,7 Prozent) abgebaut worden. Die Summe aller Aktiva sank im gleichen Zeitraum um 35,4 Prozent bzw. 554 Mrd. Euro. Das Bilanzvolumen aller in Deutschland tätigen…
(BFP) Die Europäische Zentralbank (EZB) soll ab 4. November 2014 auf Grundlage der Verordnung zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Bankaufsichtsmechanismus (SSM) die Aufsicht über die Banken der am SSM teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten übernehmen. In Vorbereitung darauf hat sie den Entwurf einer „SSM-Gebührenverordnung“ zur Umlage der ihr aus ihrer Aufsichtstätigkeit entstehenden Kosten bis zum 11. Juli 2014 konsultiert.In der SSM-Gebührenverordnung wird insbesondere die Methodik für die Festsetzung des Gesamtbetrags der jährlichen Aufsichtsgebühr, die Methodik für die Berechnung der von jeder Bank zu entrichtenden jährlichen Aufsichtsgebühr sowie das Verfahren für die Einziehung der jährlichen Aufsichtsgebühr festgelegt werden.Die aus der Aufsichtstätigkeit der EZB entstehenden…
(BFP) Zur Klärung von Finanzfragen kann man in Deutschland eine Vielfalt von Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Um sich als Verbraucherin und Verbraucher einen Überblick verschaffen zu können, hat das institut für finanzdienstleistungen e. V. (iff) mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz den „Wegweiser-Finanzberatung“ als Broschüre sowie als Internetinformation erstellt.Vor Erwerb von Finanzprodukten ist es unerlässlich, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu den Angeboten in Beziehung zu setzen. Dazu müssen Verbraucherinnen und Verbraucher auf professionellen Rat zurückgreifen. Die Webseite www.wegweiser-finanzberatung.de gibt hilfreiche Informationen zum Ablauf einer Finanzberatung und zeigt auf, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher vor und während…
(BFP) Die Bundesregierung hat am 20. August 2014 die „Digitale Agenda“ für den Zeitraum 2014 bis 2017 vorgestellt. Eines der Kernvorhaben der Agenda ist der flächendeckende Breitbandausbau. Die Koalition will bis 2018 überall in Deutschland Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde erreichen. Für eine volle Abdeckung sind Investitionen in Höhe von 20 bis 30 Milliarden Euro nötig.Obwohl die Bundesregierung den flächendeckenden Breitbandausbau als eine der „zentralen Herausforderungen“ bezeichnet, bleiben die Aussagen der Agenda zur Finanzierung und Förderung sehr unbestimmt. Die Agenda beschränkt sich auf die Ankündigung, dass als finanzieller Impuls für den Breitbandausbau die Erlöse aus Versteigerungen von Funkfrequenzen (2015)…
(BFP) Der israelische Finanzminister Yair Lapid und sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble haben haben am 21. August 2014 in Berlin ein überarbeitetes deutsch-israelisches Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. Das zuletzt 1977 revidierte Abkommen wird an den aktuellen Stand des internationalen Steuerrechts und der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland angepasst.Das überarbeitete Abkommen regelt nun ausdrücklich, dass Renten, die als Entschädigung für politische Verfolgung oder für Unrecht oder Schäden aufgrund von Kriegshandlungen (einschließlich Wiedergutmachungsleistungen) geleistet werden, in keinem der beiden Vertragsstaaten besteuert werden. Bisher war dies nur durch einen Notenaustausch zwischen Israel und Deutschland geregelt.Das Abkommen basiert auf dem Muster der OECD für zwischenstaatliche…
(BFP) Die Bundesregierung wird morgen ein Gesetz zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 bis 2017 auf den Weg bringen. Die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Antje Tillmann und der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Barthle erklären dazu:"Die unionsgeführte Koalition setzt ihre Politik der Entlastung der Kommunen und der Länder wie versprochen nahtlos fort. Auch wenn für die auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen die Länder zuständig sind, lässt der Bund die Kommunen nicht allein. Wir appellieren an die Länder, dass die vorgesehenen Leistungen des Bundes an die Kommunen dort auch zusätzlich und ungekürzt ankommen.Voraussetzung für die weitere Handlungsfähigkeit der Kommunen…
(BFP) Auf eine Anfrage der Linksfraktion hat Innensenator Henkel bestätigt, dass allein die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele rund 50 Millionen Euro kosten wird. Angesichts des immensen Sanierungsstaus unter anderem bei Schultoiletten und wohnortnahen Sport- und Schwimmhallen, ist es unverantwortlich, dieses Geld für eine Olympiabewerbung zu verpulvern.Noch vor wenigen Monaten haben SPD und CDU in den Haushaltsberatungen erklärt, dass aufgrund des Altschuldenabbaus keine zusätzlichen Mittel für Investitionen vorhanden seien. Doch für eine Olympiabewerbung ist das Geld plötzlich da?Wir fordern den Senat auf, die Steuergelder der Berlinerinnen und Berliner so zu investieren, dass sie ihnen auch zu Gute kommen –…
(BFP) Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung beschlossen.Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble:„Die Kommunen können sich auf den Bund verlassen. Ab 2015 entlasten wir die Kommunen um eine Milliarde Euro jährlich. Außerdem geben wir für bessere Kinderbetreuung mehr als 500 Mio. Euro zusätzlich. Damit unterstützt der Bund Städte und Gemeinden dabei, gute Schulen, Kindergärten und andere kommunale Einrichtungen anbieten zu können.“Bund und Länder hatten sich Ende Mai auf Basis des Koalitionsvertrags umfassend darauf verständigt, wie der Bund die Kommunen zusätzlich unterstützt und wie er sich…
(BFP) Zu den derzeit laufenden Verhandlungen der Betreiber dualer Systeme mit den jeweiligen Handelskunden erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart:"Wir begrüßen es, dass die beteiligten Unternehmen auf einem guten Weg sind, die künftige Finanzierung der Verpackungsentsorgung sicherzustellen. Der erreichte Verhandlungsstand ist ein wichtiges Signal für die Bürger, dass das bewährte System der privatwirtschaftlich organisierten Verpackungsentsorgung auch in Zukunft erfolgreich fortgesetzt werden kann. Wir gehen davon aus, dass die noch ausstehenden Vereinbarungen zwischen den Betreibern dualer Systeme und dem Handel jetzt schnell geschlossen werden.Gleichzeitig zeigen die Diskussionen zwischen den Beteiligten aber auch, dass…