(BFP) Zu der Forderung des Präsidenten der Bundessteuerberaterkammer, Raoul Riedlinger, die Abgeltungsteuer abzuschaffen, erklärt Lisa Paus, Sprecherin für Steuerpolitik: In Zeiten steigender Ungleichheit ist nicht vermittelbar, dass Einkommen aus Arbeit bis zu 20 Prozentpunkte höher besteuert wird als Kapitaleinkünfte. Die Abgeltungsteuer verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz, ist verfassungswidrig und hat das Steuerrecht zusätzlich verkompliziert. Die Bundessteuerberaterkammer zieht daher genau die richtigen Schlüsse: Die Abgeltungssteuer gehört abgeschafft. Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne müssen wieder mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz belegt werden. Bundesfinanzminister Schäuble darf bei diesem Thema nicht immer wieder zurückrudern, sondern muss diese Forderung umsetzen. Auch in der praktischen Bilanz hat die Abgeltungssteuer…
(BFP) Nach der Stärkung der gesetzlichen Rente in dieser Legislaturperiode haben wir mit der Reform der Betriebsrente eine Antwort auf die aktuellen Niedrigzinsen gefunden. Zur Einigung der Koalitionsfraktionen beim Betriebsrentenstärkungsgesetz erklären der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke, und der zuständige Berichterstatter, Tobias Zech:„Nach der massiven Stärkung der gesetzlichen Rente in dieser Legislaturperiode haben wir mit der Einigung bei der Reform der Betriebsrente eine Antwort auf die aktuellen Niedrigzinsen gefunden. Die Sozialpartner erhalten künftig die Möglichkeit, auf tariflicher Grundlage reine Beitragszusagen einzuführen. In diesem Fall gibt es keine Mindest- und Garantieleistungen. Die Arbeitgeber werden von bisherigen Haftungsrisiken…
(BFP) Zum Petitum der EU-Kommission, dass bis 2025 alle EU Länder den Euro einführen sollen, erklärt die AfD-Spitzenkandidatin und Vorstandsmitglied Alice Weidel: „Die EU-Kommission agiert neuerdings in ihrer Panik vor einer zusammenbrechenden EU nach dem Motto: Und bist Du nicht willig, so brauche ich Gewalt. Anders ist der Plan Moscovicis, dass bis 2025 alle Mitgliedsstaaten den Euro einführen müssten, nicht zu deuten.Doch Zwang wird nicht funktionieren und den Trend 'raus aus dem Euro' nicht aufhalten können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine Gemeinschaftswährung nur auf Freiwilligkeit und bestimmten, festgelegten wirtschaftlichen Kriterien, die auf Gemeinsamkeiten beruhen, basieren kann. Immer mehr extrem…
(BPP) Zu den anstehenden Verhandlungen der Eurogruppe erklärt die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel: „Ein weiteres Mal treffen sich die Finanzminister der Eurogruppe, um erneut festzustellen, was seit Jahren bekannt ist: Griechenland ist pleite. Das Land kann ohne weitere Hilfszahlungen seine stetig weiterwachsenden Schulden nicht bedienen. Die Frage, ob Griechenland einen Schuldenschnitt braucht, ist eine Scheindebatte. Griechenland kann seine Schulden auch in den nächsten hundert Jahren nicht begleichen. Das bedeutet, dass alle Hilfszahlungen, die bislang getätigt wurden, früher oder später abgeschrieben werden müssen. Die Euro-Währungsunion ist zu einer Transferunion geworden. Das kostet die deutschen Steuerzahler Milliarden. Es ist deutsches Steuergeld,…
(BFP) Zur Beschwerde des Finanzamts Frankfurt vor dem Bundesgerichtshof mit der Folge, dass Attac weiter ohne Gemeinnützigkeit ist, erklärt Lisa Paus, Sprecherin für Steuerpolitik, und Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement: Trotz eines klaren Richterspruchs des Hessischen Finanzgerichts, der Attac die Gemeinnützigkeit bestätigte, hat das Frankfurter Finanzamt beim Bundesfinanzhof Beschwerde eingelegt und blockiert damit die Beendigung dieses Verfahrens. Die Klärung des Gemeinnützigkeitsstatus hängt damit weiter in der Luft. Für Attac bedeutet das fortbestehende Rechtsunsicherheit und Unsicherheiten in Bezug auf die eigene Finanzierungssituation. Das zeigt einmal mehr: Es braucht dringend eine rechtliche Klärung der Gemeinnützigkeit. Es geht nicht nur um ATTAC…
(BFP) Zur Ankündigung den steuerlichen Informationsaustausch mit Panama lediglich bilateral zu verhandeln, erklärt Dr. Thomas Gambke MdB, Mittelstandsbeauftragter der Grünen Bundestagsfraktion: International laufen die Arbeiten an einem Abkommen der OECD zum Kampf gegen Steuergestaltung und Steuerhinterziehung auf Hochtouren. Doch gerade Panama, das seit den Enthüllungen der Panama Papers als Paradies für Steuerhinterzieher gilt, sperrt sich laut einer Mitteilung des Bundesfinanzministeriums dagegen, einem solchen Abkommen beizutreten und sich auf einen automatischen Informationsaustausch zu verpflichten. Der automatische Informationsaustausch jedoch ist die schärfste Waffe gegen Steuersümpfe. Mit seiner heutigen Ankündigung den steuerlichen Informationsaustausch mit Panama nur bilateral zu verhandeln, schwächt Schäuble nun gravierend…
(BFP) Zu Sigmar Gabriels Vorstoß, Mittel aus dem Nuklearfonds zur Finanzierung europäischer Investitionsprogramme zu nutzen erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende: „Europa braucht dringend Investitionen. Union und SPD sollten endlich runter von der Investitionsbremse und die sozial-ökologische Modernisierung Europas anschieben. Dafür braucht es im EU-Haushalt einen Zukunftsfonds, an dem sich alle EU-Staaten beteiligen dürfen. Dafür sollte sich Deutschland sofort einsetzen.Zu Gabriels Vorstoß, dafür Mittel aus dem Nuklearfonds zu nutzen kann ich nur sagen: Finger weg. Aufgebaut wurde der Nuklearfonds schließlich nicht ohne Grund. Plündert Gabriel diesen Fonds, stehen unsere Kinder vor leeren Kassen, wenn es um AKW-Rückbau und zur Atommüll-Entsorgung geht. Genau…
(BFP) Die aktuellen Zahlen der Steuerschätzung kommentiert Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: Wie man der Steuerschätzung des Bundesfinanzministers entnehmen konnte sind die Staatskassen voll, allein in diesem Jahr gibt es ein Plus von rund acht Milliarden Euro, und nun muss das Geld den Menschen in Deutschland wieder zugutekommen. Wir müssen jetzt in Erziehung, Gesundheit und öffentliche Infrastruktur investieren. Untere und mittlere Einkommen müssen entlastet werden, indem sehr hohe Einkommen stärker belastet werden.Baustellen gibt es also genügend und ein ganz besonders wichtiger Bereich ist die Pflege in Deutschland. In die sollte umgehend investiert werden, auch in Anbetracht der fortschreitenden…
(BFP) Der Bund und das Land Berlin haben am 08. Mai 2017 einen neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. Dieser schafft für den Zeitraum von 2018 bis 2027 klare finanzielle Perspektiven und trägt dazu bei, die Entwicklung Berlins als sichere und attraktive Hauptstadt zu fördern. Mit dem Vertrag werden hauptstadtbedingte Mehraufwendungen des Landes Berlin für Innere Sicherheit durch den Bund abgegolten sowie Regelungen für die Hauptstadtkultur und in Immobilienfragen getroffen.Die Unterzeichnung fand im Bundesministerium der Finanzen statt. Der Bund wurde vertreten durch den Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble sowie die Staatsministerin für Kultur und Medien, Professor Monika Grütters. Das Land Berlin war vertreten durch…
(BFP) Heute hat die Bundesregierung die Rentenwertbestimmungsverordnung 2017 beschlossen. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke MdB: „Die Union steht für eine gerechte Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner am Wohlstand. Steigen die Einkommen der Beschäftigten, profitieren hiervon auch die Rentner und nehmen damit am wirtschaftlichen Erfolg in unserem Land teil. Zum 1. Juli 2017 werden die Renten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erneut deutlich angehoben: In den alten Ländern um 1,9 Prozent, in den neuen Ländern sogar um 3,59 Prozent. Damit haben wir die Renten in dieser Legislaturperiode in den alten Ländern um…
(BFP) Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Anhebung der Abschreibungsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 800 Euro in 2./3. Lesung beschlossen. Dazu erklären der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, und der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten. Joachim Pfeiffer: „Die Anhebung ist keine rein technische Regelung, sondern tatsächlich ein gewaltiger Schritt nach vorn im Kampf gegen Bürokratie. Seit langem ist es ein bürokratisches Ärgernis für viele kleine und mittlere Unternehmen, wenn sie selbst relativ geringwertige Anschaffungen, wie zum Beispiel ein Smartphone oder einen Bürostuhl, über mehrere Jahre abschreiben müssen. Indem wir die Abschreibungsgrenze fast verdoppeln, reduzieren…
(BFP) „Etwas versteckt hinter dem Wortungetüm ‚Steuerbekämpfungsumgehungsgesetz‘ ist heute ein weiterer bedeutender Schritt zur Stärkung der finanziellen Situation von Frauen gelungen. Auf Initiative der Frauen Union wird Ehegatten der Wechsel der Steuerklasse erleichtert. Der Wechsel von der Steuerklassenkombination III/V zurück zu den Steuerklassen IV/IV ist künftig bereits nur auf Antrag eines Ehegatten möglich. Die hohen monatlichen steuerlichen Abzüge in der Steuerklasse V können so der Vergangenheit angehören. Die hohen Abzüge stellten bis dato eine starke Motivationsbremse für die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung dar und erschwerten dadurch die Rückkehr aus Teilzeit in Vollzeit. Das ist auch ein Beitrag zur Bekämpfung des…
(BFP) Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat am heutigen Mittwoch das Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG) abschließend beraten. Dazu erklären die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Antje Tillmann und der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Uwe Feiler: „Die Veröffentlichungen über langjährige Rechtspraktiken von Briefkasten-firmen in Panama sind eine weitere Bestätigung dafür, dass es richtig ist, mit großem Nachdruck internationale Schritte gegen Steuerbetrug und unfaire Steuerpraktiken zu vereinbaren. Mit diesem Gesetz setzen wir diesen Weg fort, indem die Möglichkeiten inländischer Steuerpflichtiger zur Steuerumgehung mittels Briefkastenfirmen erschwert werden. Das Entdeckungsrisiko solcher Strategien erhöht sich durch…
(BFP) Seit dem 25. April 2017 werden die Wahlunterlagen für die Sozialwahl 2017 an die Beitragszahler und Rentenempfänger verschickt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß: „Mit der Versendung der Wahlunterlagen für die Sozialwahl 2017 am heutigen Tag haben die Versicherten bis zum Wahltag am 31. Mai 2017 die Chance, über die Zukunft ihrer eigenen Sozialversicherungssysteme in den kommenden sechs Jahren aktiv mitzuentscheiden. Mehr als 51 Millionen Versicherte können nun darüber bestimmen, wer bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und bei den Ersatzkassen der gesetzlichen Krankenversicherung in den jeweiligen Parlamenten sitzt und in Zukunft…
(BFP) Ende Mai können Beitragszahler mit der Sozialwahl ihre ehrenamtlichen Vertreter in den Selbstverwaltungen der Versicherungen wählen. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling: „Die Sozialwahlen sind die drittgrößten Wahlen in Deutschland - nach den Wahlen zum Deutschen Bundestag und jenen zum Europäischen Parlament. Es ist daher wichtig, möglichst viele Menschen dazu zu motivieren, an dieser bedeutsamen Wahl teilzunehmen. Nur wenn die Beitragszahler am Ende auch ihre Stimme abgeben, können sie aktiv mitbestimmen und Einfluss auf die Verwaltung der Sozialversicherungsträger wie Krankenkassen, Unfall- oder Rentenversicherungen nehmen. Es geht dabei um Fragen, die jedes Mitglied betreffen.In den…