Schuldner- und Insolvenzberatung / Sozialministerin Schreyer: „Menschen in finanzieller Notlage erhalten Beratung und Hilfe künftig aus einer Hand“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Schuldner- und Insolvenzberatung / Sozialministerin Schreyer: „Menschen in finanzieller Notlage erhalten Beratung und Hilfe künftig aus einer Hand“ Kerstin Schreyer - csu-landtag.de - Atelier Krammer
(BPP) Künftig werden Schuldner- und Insolvenzberatung zusammengelegt. Bei der Einbringung des Gesetzentwurfs in den Bayerischen Landtag erklärte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer: „Wer Hilfe bei der Lösung seiner finanziellen Probleme braucht, muss künftig nur noch zu einer Anlaufstelle gehen. Denn wir legen die bisher getrennte Schuldner- und Insolvenzberatung zusammen und bauen sie bedarfs- und flächendeckend aus. Mit verbindlichen Qualitätsstandards in ganz Bayern wird die Beratung effektiver und effizienter. Das erleichtert auch die Arbeit vor Ort." Bayern hat die niedrigste Schuldnerquote aller Bundesländer. Dennoch gibt es auch im Freistaat Menschen mit großen finanziellen Problemen. "Wenn einem die Schulden über den Kopf wachsen, belastet das sehr. Dann beherrschen die finanziellen Probleme schnell das gesamte Leben. Mit den effizienten Unterstützungsangeboten der Schuldner- und Insolvenzberatung helfen wir nicht nur dem Betroffenen, sondern auch seiner ganzen Familie", so die Ministerin.

Mit der Zusammenlegung der Schuldner- und Insolvenzberatung setzt die Bayerische Staatsregierung ein wichtiges sozialpolitisches Vorhaben um. Die bereits jetzt schon für die Schuldnerberatung zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte sollen künftig auch die Insolvenzberatung übernehmen. Der Freistaat Bayern erstattet ihnen die dafür entstehenden Kosten voll. Die Haushaltsmittel zur Unterstützung der Insolvenzberatung werden hierfür von derzeit 3,8 Millionen Euro auf 8 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Zusammenlegung ist auch im Interesse der Beratungsstellen, denn die konkrete Arbeit lässt sich in der Praxis kaum trennen und die Übergänge sind fließend.

Quelle: stmas.bayern.de

1 Kommentar

  • Ch. Schaeffer

    Ist es in Ihrem Sinne, wenn aus einer Schuld vom 15,00 Euro durch eine "Inkasso Firma" ein Betrag von 89,00 Euro gezahlt werden müssen??? Gleichzeitig meldet die Inkassofirma diesen Einzug, der teilweise willkürlich zustande kommt der Schufa.
    Ich bin der Meinung, das diesem "Wucherpreisen" Einhalt geboten werden sollte!!!

    Ch. Schaeffer Montag, 30. April 2018 12:09 Kommentar-Link

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesFinanzPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.